Carl Welz

Reiter vor einem Gutshaus, undatiert

Gemälde von Carl Welz, Öl auf Leinwand, 63 x 55 cm

Carl Welz (1860–1929), Reiter vor einem Gutshaus, undatiert

© Urheberrechte am Werk erloschen, Repro: Kai-Annett Becker
Gattung Gemälde
Material Öl auf Leinwand
Maße 63 x 55 cm
Signatur unsigniert

Restauriert mit Unterstützung der Ernst von Siemens Kunststiftung

Forschungsstand


Die Provenienz ist ungeklärt und wird weiter erforscht.

© Repro: Kai-Annett Becker

Eine Schabracke in Preußischblau

Nur die goldenen Initialen auf der Pferdedecke könnten noch zum Namen des selbstbewussten Reiters und damit zur Provenienz dieses Gemäldes führen. Es wird Carl Welz zugeschrieben, die Signatur ist bei einer Verkleinerung des Bildes wohl abgeschnitten worden. Wie und wann es zu diesem ungewöhnlichen Vorgang kam, ist nicht dokumentiert. Ging damit auch eine Widmung an den Dargestellten verloren? Ist das Gemälde vielleicht auch – oder sogar in erster Linie – eine Hommage an das Pferd, das in Rennen erfolgreich war?

Gemälde von Carl Welz, Öl auf Leinwand, Detailansicht

Die goldenen Initialen der Schabracke unter einem Kavalleriesattel könnten Aufschluss über die Identität des Reiters geben.

© Repro: Kai-Annett Becker
Karteikarte mit Text, handbeschrieben, Druck, Papier

Inventarkarte des Gemäldes aus dem Archiv der Berlinischen Galerie. Im Feld Signatur ist vermerkt: „bei Verkleinerung des Bildes abgeschnitten“.

Inventarkarte aus dem Archiv der Berlinischen Galerie für das Gemälde von Carl Welz (1860 - 1929), Reiter vor einem Gutshaus, undatiert

© Repro: Berlinische Galerie

Carl Welz wohnte und arbeitete seit 1897 in Charlottenburg in der Kleiststraße 42. Vermutlich entstand das Gemälde dort nach einer Skizze oder Fotografie. Der Künstler nahm sich Zeit für die Ausarbeitung der Details. Den Initialen auf der preußischblauen Schabracke verlieh er eine besondere Strahlkraft. Sie zuzuordnen, ist eine der anstehenden Forschungsaufgaben. Die Berlinische Galerie erhielt das Werk 1985 aus dem Nachlass des Berliner Bildhauers Waldemar Grzimek (1918–1984).

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