Einzeichnen

Festival zur zeichnerischen Eroberung der Stadt

Berlinische Galerie
© Daniel Müller

Berlin zeichnet sich!

Im Rahmen der Ausstellung „Gezeichnete Stadt“ lädt die Berlinische Galerie alle Berliner*innen ein, gemeinsam ihre Stadt zu zeichnen. Am 3. und 4. Oktober finden unterschiedliche Zeichenaktionen zum Mitmachen im Museum und auf dem Vorplatz und in der Nachbarschaft statt. In offenen Workshops können Kinder und Erwachsene, Zeichenprofis und Anfänger*innen den Stiften freien Lauf lassen – sei es auf Tischen, auf der Straße oder etwa im digitalen Raum. Ein Programm aus Zeichentrickfilmen animiert die gezeichnete Stadt und eröffnet neue Blicke auf unser urbanes Umfeld. Dabei geht es immer um die Fragen: Was kann Zeichnung alles sein? Welche Rolle spielt sie im Stadtraum?

Bereits in den Sommerferien haben Schulklassen und Gruppen aus der Nachbarschaft in Workshops mit dem Einzeichnen begonnen. Einige der Ergebnisse werden bis zum 5. Oktober in einer Ausstellung in „207 m². Raum für Aktion und Kooperation“ präsentiert. Eine große Zeichnung von Kindern aus der Geflüchteten-Unterkunft in der Stallschreiberstraße bezieht sich auf das Gemälde „Der tolle Platz“ von Felix Nussbaum. Ein mehrteiliger Comic zeigt, was alles passieren kann an einem Tag in Berlin. Schüler*innen aus „Kinder kuratieren_Takeover“ - ein Projekt der Stiftung Brandenburger Tor und des Gropius Bau haben ihre Schulwege gezeichnet. Tagebücher mit Zeichnungen, die während eines Ferienworkshops entstanden sind, geben ganz persönliche Eindrücke wieder.

Mit dem Festival werden ganz unterschiedliche Perspektiven auf das Thema Stadt im Museumsraum sichtbar. Die Berlinische Galerie betont so die Bedeutung der Bildungsarbeit mit einem diversen Publikum aus der Stadtgesellschaft. Das künstlerische Konzept hat Constanze Eckert in Zusammenarbeit mit den Kunstvermittler*innen der Berlinischen Galerie erarbeitet.

Die Berlinische Galerie betont so die Bedeutung der Bildungsarbeit mit einem diversen Publikum aus der Stadtgesellschaft.

Künstlerisches Konzept
Constanze Eckert in Zusammenarbeit mit den Kunstvermittler*innen der Berlinischen Galerie

Partner aus der Nachbarschaft
Jugendgremium Schattenmuseum
Jugendkunstschule FRI-XBERG
Kotti-Shop/SuperFuture
Kunstwerkstatt Kreuzberg der Lebenshilfe
Mpower e.V.

In Kooperation mit Jugend im Museum e.V.

Der Kauf eines Online-Tickets vorab wird empfohlen. Da an den Programmen nur eine begrenzte Anzahl von Personen teilnehmen kann, kann es vor Ort zu Wartezeiten kommen. Zu einzelnen Programmen ist eine Anmeldung nötig.

Für das gesamte Festival gelten die allgemeinen Hygienemaßnahmen der Berlinischen Galerie.

Das ausführliche Programm ist im Kalender abrufbar.
Festivalplan Samstag, 3.10. in Kurzform
Festivalplan Sonntag, 4.10. in Kurzform

Berlinische Galerie_Alles Ansichtssache
© Paula Rüschel

Alles Ansichtssache

13.8.20 – 4.1.21

Im künstlerischen Vermittlungsprojekt „Alles Ansichtssache“ werden möglichst viele diverse Stadtansichten gesammelt. Ob Detail-, Gesamt-, Innen- oder Außenansicht, ob von vorne, von oben oder von hinten, ob kritisch, bewundernd oder auch mit einem Augenzwinkern: In „207 m². Raum für Aktion und Kooperation“ können alle Besucher*innen ihre ganz persönliche Stadtansicht von Berlin auf eine Ansichtskarte zeichnen. Aus den hinterlassenen Karten entsteht eine große Installation an den Wänden des Raumes.

Konzept: Constanze Eckert

Die gezeichneten Karten sind bis zum 4. Januar 2021 im Museum oder hier zu sehen.

Ansichtskartenwerkstatt

Zeichne mit Unterstützung von Künstler*innen in der Berlinischen Galerie.

Für Kinder (ab 8 Jahre), Jugendliche, Erwachsene und Familien
Max. 10 Teilnehmer*innen
Im Museumseintritt enthalten
Anmeldung: Jugend im Museum e.V. (bis 3 Tage vor Termin)
Weitere Informationen zu den einzelnen Terminen finden Sie auch in unserem Kalender

Werner Heldt, Häuserstillleben, 1948

Gezeichnete Stadt. Arbeiten auf Papier 1945 bis heute

14.8. – 4.1.21 in der Berlinischen Galerie

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