207 m²

Raum für Aktion und Kooperation

Im September 2019 hat die Berlinische Galerie einen Raum speziell für Kulturelle Bildung eröffnet. Auf über 200 m² gibt es Platz für Workshops, Kooperationsprojekte und künstlerisches Arbeiten.

© Pascal Rohé
© Pascal Rohé

Eine raumfüllende Sitzplattform lädt alle Besucher*innen zum Austausch und Verweilen ein. Es finden regelmäßig Programme mit Kindern, Familien, Schulklassen und Gruppen aus der Nachbarschaft statt. In Ausstellungen und über eine Projektionsfläche werden Ergebnisse aus den Projekten sichtbar. Damit öffnet sich das Museum weiter für seine Besucher*innen und schafft langfristig einen Ort für kritische Debatten und künstlerische Prozesse.

Mit "207 m²" widmet die Berlinische Galerie bereits zum zweiten Mal einen der Ausstellungsräume der Bildungs- und Vermittlungsarbeit. Das Vorhaben baut auf Erfahrungen aus „Dada ist hier! Raum für Dialog und Experiment“ aus dem Jahr 2016 auf. Damals wurde in zwei Monaten erprobt, was jetzt langfristig Einzug ins Museum hält: ein gut sichtbarer Ort für Austausch, Beteiligung und künstlerisches Arbeiten.

Aktion

„207 m²“ bietet Raum für vielfältige Programme. In dreistündigen Projekttagen arbeiten Schulklassen praktisch und diskursiv zu den Ausstellungen. Außerdem finden regelmäßig Workshops und Veranstaltungen statt.

Material-Bar

Jeden zweiten Samstag im Monat findet die Material-Bar statt. Ein offenes Angebot für jede*n.

Fotofilter bauen

Baue Deinen eigenen Fotofilter und probiere ihn aus: Halte einen Filter vor Deine Kamera und mache ein Foto.

Blick-Fang

Projekttag für Schulklassen zur Ausstellung
„Umbo. Fotograf. Werke 1926 – 1956“

Kooperation

Die Berlinische Galerie arbeitet schon länger mit Schulen, Kindergärten, Familienzentren, der Lebenshilfe und Gemeinschaftsunterkünften für Geflüchtete in der näheren Umgebung des Museums zusammen. Die Projekte behandeln sehr unterschiedliche Themen. Allen ist gemein, dass es um Beteiligung und Mitsprache geht.

Mehr erfahren über unsere Kooperationsprojekte

"207 m²" gibt Programmen mehr Sichtbarkeit, die das Museum beispielsweise in Zusammenarbeit mit der Nachbarschaft durchführt. Es finden regelmäßig Ausstellungen und Performances statt, die gemeinsam mit den Kooperationspartnern erarbeitet werden.

Ausstellungseroeffnung Kunstessen
© Tijana Mirjacic

Kunstessen

2.3. 22.6.20

Kinder aus zwei Geflüchtetenunterkünften in der Nachbarschaft der Berlinischen Galerie haben sich 2019 mehrmals in den Schulferien zur Workshopreihe "Kunstessen" getroffen. Verschiedene Kooperationspartner aus der Umgebung des Museums haben das Projekt gemeinsam entwickelt. Die Idee war, über das Thema Essen die Kunst in der Berlinischen Galerie besser kennen zu lernen.

Zum Projekt

Pascal Rohé
© Pascal Rohé

Hey Siri! Was ist ein Kurator?

7.12.19 15.2.20

Das Jugendgremium Schattenmuseum zeigte eine künstlerische Versuchsanordnung, an deren Erarbeitung 50 Kinder und Jugendliche beteiligt waren. Die Präsentation lud Besucher*innen dazu ein, auf spielerische Weise in der Dauerausstellung aktiv zu werden. Durch Performances, Interviews und Zeichnungen konnten neue Perspektiven auf die Werke erlangt werden.

Zum Jugendgremium

Eröffnung der Ausstellung "Standortwechsel" in "207 m². Raum für Aktion und Kooperation" in der Berlinischen Galerie, 2019, Foto: Catrin Schmitt
© Catrin Schmitt

Standortwechsel

5.9. 25.11.19

Zum Auftakt war im Herbst 2019 eine Ausstellung zu sehen, die sich aus einer Kooperation mit der Kunstwerkstatt Kreuzberg der Lebenshilfe entwickelt hat. Im Rahmen des Programms "Standortwechsel" war die Gruppe ein ganzes Jahr jede Woche zu Gast im Atelier Bunter Jakob.

Zum Projekt

Raumkonzept

David Saik hat die Architektur von "207 m²" erarbeitet. Dabei standen die Bedürfnisse der Nutzer*innen und eine möglich flexible Nutzung im Mittelpunkt. Die Tische sind rollbar, so dass sich unterschiedliche Raumsituationen ganz einfach arrangieren lassen. Die magnetischen Flächen an den Wänden ermöglichen Projektpräsentationen und Ausstellungsvorhaben unserer Kooperationspartner. Außerdem spielte das Thema Nachhaltigkeit eine entscheidende Rolle. Es werden vornehmlich recycelte Materialien verwendet. Die Stühle sind aus 90 % industriellem Abfallmaterial hergestellt. Sie bestehen zu 75 % aus Polypropylen und zu 15 % aus Abfallholzfasern. Bei dem Stoff der Sitzplattform handelt es sich zu 45 % um recycelte Wolle. Die eingezogenen Wände sind aus einem wiederverwendbaren System gefertigt und dementsprechend ressourcenschonend.

Presseinformation

207 m²

Raum für Aktion und Kooperation

In Kooperation mit

Unterstützt durch

Durch die Nutzung dieser Website stimmen Sie unserer Datenschutzerklärung zu.

OK