rückblickend betrachtet (2025)
„rückblickend betrachtet“ (2025, 14 Min.) verbindet drei Zeitebenen: Das Münchner Olympia-Einkaufszentrum wurde in den 1970er Jahren maßgeblich durch sogenannte Gastarbeiter*innen gebaut und galt damals als das größte Einkaufszentrum Europas. 1982 drehte der iranische Regisseur Sohrab Shahid Saless den Film „Empfänger unbekannt“. Er reagierte damit auf die zunehmend sichtbaren Anfeindungen gegen als „fremd“ markierte Menschen in der Bundesrepublik. 2016 wurden im Olympia-Einkaufszentrum bei einem rechtsterroristischen Anschlag neun Menschen ermordet. Zhluktenko und Asadi Faezi verknüpfen diese Ebenen miteinander und zeigen, dass rassistische Gewalt kein isoliertes Ereignis ist, sondern Teil einer andauernden Kontinuität.
- Das Handout zur Ausstellung liegt in Deutsch, in Leichter Sprache und Englisch vor.
- Es gibt keine Informationen in Deutscher Gebärdensprache (DGS).
- Der Raum ist nicht beleuchtet.
- Die Arbeit „Aralkum“ ist in karakalpakischer Lautsprache mit englischen Untertiteln.
- Die Arbeit „rückblickend betrachtet“ ist in deutscher Lautsprache und hat Untertitel in Englisch.
- Die Tonausgabe erfolgt über Lautsprecher
- Es besteht keine Hörverstärkung in Form von Induktionsanlagen und Halsringschleifen.
- Die Ausstellung ist stufenlos zugänglich. Der Boden im Videoraum ist mit niedrigflorigem Teppich ausgekleidet.
- Die Videos können im Sitzen angeschaut werden.
- Es gibt Sitzgelegenheiten. Rollstühle und tragbare Klapphocker können Sie an der Garderobe kostenfrei entleihen.
- Das Handout ist visuell kontrastreich gestaltet.
- Im IBB-Videoraum gibt es kein Bodenleitsystem und keine Tastmodelle.
Informationen zur Zugänglichkeit des Museums finden sie hier.
Haben Sie weitere Fragen zur Barrierefreiheit und Zugänglichkeit? Wenden Sie sich an Christine van Haaren, Leitung Bildung und Outreach per E-Mail unter haaren@berlinischegalerie.de oder telefonisch unter +49 (0)30-789 02-836.