Anne Duk Hee Jordan untersucht in ihren Arbeiten die Beziehungen zwischen menschlichen und nichtmenschlichen Lebensformen. Ihre Skulpturen, Videos und Installationen erzählen von Symbiosen, Abhängigkeiten und Transformationen und stellen dabei vertraute Vorstellungen vom Menschen als Zentrum der Welt infrage. Zwischen wissenschaftlicher Recherche, spekulativer Fiktion und sinnlicher Erfahrung entstehen immersive Räume, in denen häufig Pflanzen, Tiere, Mikroorganismen und andere Akteur*innen zu Protagonist*innen werden. Jordan lenkt den Blick auf Formen des Zusammenlebens, die sich unseren gewohnten Wahrnehmungen entziehen, und eröffnet eine Perspektive auf die Welt als ein komplexes Gefüge gegenseitiger Abhängigkeiten. Eigens für die Berlinische Galerie entwickelt Anne Duk Hee Jordan eine neue raumgreifende Installation auf 350 Quadratmetern.
Die Ausstellung entstand mit maßgeblicher Unterstützung der Hollweg Stiftung.