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Jeewi Lee

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Residual Memories
GASAG Kunstpreis 2026

Abstrakte, mikroskopisch wirkende Nahaufnahme einer ockerfarbenen und fleckigen Form auf dunklem, feingewebtem oder geklüftetem Hintergrund.

Jeewi Lee, Inner Monologue Popenguine 25-80, 2026

© Courtesy of Jeewi Lee & Phillip C. Reiner

Die Berlinische Galerie präsentiert im Rahmen des GASAG Kunstpreises 2026 die erste institutionelle Einzelausstellung von Jeewi Lee in Berlin. In ihren Bildserien, Skulpturen, ortsspezifischen Installationen und Interventionen verwendet die Künstlerin einfache, scheinbar wertlose Materialien, in die sich Spuren von Zeit und Vergänglichkeit als Erinnerung eingeschrieben haben. Diese Spuren bilden den Ausgangspunkt ihrer künstlerischen Forschung, die wissenschaftliche Materialuntersuchungen mit Aspekten taoistischer Philosophie und individueller Mythologie zu poetischen, meditativen Bildwelten verbindet. Unter dem Titel „Residual Memories“ widmet sich die Preisträgerin Sand als einem Material, das alltäglich erscheint und zugleich von globaler Tragweite ist. Sand besteht aus Mineralien, Gestein, organischen Resten und zunehmend auch aus Mikroplastik. Er steckt in Beton, Glas, Mikrochips und Wasserfiltern und ist Grundlage unserer gebauten Gegenwart, wird jedoch weltweit in einem Ausmaß verbraucht, das ihn zu einer zunehmend knappen Ressource macht.

  • Alle Ausstellungstexte liegen in Deutsch, in Leichter Sprache und Englisch vor.
  • Es gibt keine Informationen in Deutscher Gebärdensprache (DGS).
  • Es finden Bildungsangebote in und mit DGS statt.
  • Die Ausstellung ist stufenlos zugänglich.
  • In der Ausstellung gibt es eine Tonarbeit. Diese ist in allen Bereichen der Ausstellung hörbar. 
  • Es besteht keine Hörverstärkung in Form von Induktionsanlagen und Halsringschleifen.
  • Exponate und Ausstellungstexte sind überwiegend im Sitzen einsehbar und lesbar.
  • Einige Kunstwerke befinden sich auf dem Boden. Sie heben sich nicht kontrastreich von der Farbe des Fußbodens ab.
  • Es gibt keine Sitzgelegenheiten. Rollstühle und tragbare Klapphocker können Sie an der Garderobe kostenfrei entleihen.
  • Die Ausstellung ist nicht hell ausgeleuchtet.
  • Die Ausstellungstexte sind überwiegend visuell kontrastreich gestaltet.
  • Alle Ausstellungstexte liegen als Broschüre in Großdruck vor. Diese finden Sie am Eingang der Ausstellung.
  • Ein kontrastreich gestaltetes Bodenleitsystem hilft bei der Durchwegung der Ausstellung zur Treppenhalle.
  • Es gibt keine Tastmodelle.

Informationen zur Zugänglichkeit des Museums finden Sie hier.

Haben Sie weitere Fragen zur Barrierefreiheit und Zugänglichkeit? Wenden Sie sich an Christine van Haaren, Leitung Bildung und Outreach per E-Mail unter haaren@berlinischegalerie.de oder telefonisch unter +49 (0)30-789 02-836.

Nächste Termine

25
Oktober
Sonntag
Drop-In

Kleiner Kosmos Sand

Offener Workshop mit dem Atelier Bunter Jakob

1
November
Sonntag
Drop-In

Kleiner Kosmos Sand

Offener Workshop mit dem Atelier Bunter Jakob

8
November
Sonntag
Führung

Kunstgespräch in DGS: Jeewi Lee

Im Dialog in Deutscher Gebärdensprache (DGS)

8
November
Sonntag
Drop-In

Kleiner Kosmos Sand

Offener Workshop mit dem Atelier Bunter Jakob

16
November
Montag
Führung

Kurator*innenführung: Jeewi Lee. Residual Memories

Mit Guido Faßbender, wissenschaftlicher Mitarbeiter, Sammlung Bildende Kunst

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Porträt von Künstlerin Jeewi Lee

Podcast #28

Jeewi Lee im Gespräch mit Anne Waak

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Foto: Jeewi Lee in ihrem Atelier

Jeewi Lee, Preisträgerin GASAG Kunstpreis 2026

© Ecaterina Rusu

Über die Künstlerin

Die koreanisch-deutsche Künstlerin Jeewi Lee (*1987 in Seoul, Südkorea) studierte von 2008 bis 2014 Malerei an der Universität der Künste Berlin sowie am Hunter College in New York. Seit 2015 wurde sie in zahlreichen nationalen und internationalen Ausstellungen gezeigt. 2018 erhielt sie den Kunstpreis Villa Romana sowie 2021 den Kunstpreis Junger Westen und 2025 das Stipendium Villa Aurora. Jeewi Lee lebt und arbeitet in Berlin.

GASAG Kunstpreis

Die von der GASAG initiierte Auszeichnung wird seit 2010 in Kooperation mit der Berlinischen Galerie vergeben. Die Partner ehren mit dem Preis alle zwei Jahre eine herausragende künstlerische Position an der Schnittstelle von Kunst, Wissenschaft und Technik.

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