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Corinth und die Berliner Nationalgalerie

Do 19.11.26, 18 – 20 Uhr

Lovis Corinth, Das Trojanische Pferd, 1924, © Staatliche Museen zu Berlin, Nationalgalerie, bpk, Foto: Jörg P. Anders

Kaum ein Museum besitzt mehr Gemälde von Lovis Corinth als die Berliner Nationalgalerie. Heute befinden sich 23 Bilder in ihrer Sammlung. In der Sonderausstellung der Berlinischen Galerie sind acht davon als Leihgaben zu sehen. Um die bewegten Geschichten hinter diesen Bildern geht es in der Führung mit Sven Haase, Provenienzforscher am Zentralarchiv der Staatlichen Museen zu Berlin: 1933 besaß das Museum 15 Gemälde des Künstlers. Im Nationalsozialismus wurden insbesondere die expressiven, späten Werke des Malers als „entartet diffamiert“ und in deutschen Museen beschlagnahmt, so auch in der Nationalgalerie. Die Teilung Deutschlands nach dem Zweiten Weltkrieg bedeutete auch eine Teilung der Nationalgalerie. Beide Häuser in Ost- und West-Berlin bemühten sich auf ganz unterschiedliche Weise, die Lücken wieder zu schließen.

Erfahren Sie mehr über die Ausstellung „Lovis Corinth. Dann kam Berlin!”

Standort

Berlinische Galerie
Alte Jakobstraße 124–128
10969 Berlin

Zielgruppe
Jugendliche & Erwachsene
Ticket
Die Teilnahme ist im Museumseintritt enthalten.