Kurator*innenführung: Von Abstraktion zur Konkretion

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Ausstellungsansicht „Kunst in Berlin 1880—1980“, Foto: © Roman März (abgebildete Werke: Theodor Werner, Rudolf Bauer, Hans Uhlmann, © VG Bild-Kunst, Bonn 2022)

Ausstellungsansicht „Kunst in Berlin 1880—1980“, Foto: © Roman März (abgebildete Werke: Theodor Werner, Rudolf Bauer, Hans Uhlmann, © VG Bild-Kunst, Bonn 2022)

in der Dauerausstellung mit Nils Philippi, Wissenschaftlicher Volontär Künstler*innenarchive

Von Abstraktion zur Konkretion

Spätestens seit 1900 lösten sich Künstler*innen in ihren Werken immer häufiger von einem Abbild der Natur und der Dinge, wie wir sie sehen. Die Abstraktion wurde - ob als Glaubensbekenntnis oder Feindbild - zur maßgeblichen Triebfeder in der Entwicklung der künstlerischen Moderne. Gleichzeitig entwickelte sie selbst verschiedenste Spielarten. Von den Bildern der Berliner Secession, die Wirklichkeitstreue neu definierten, über die strikt geometrischen Gestaltungen der Avantgarde der 1920er Jahre bis hin zu jener Richtung in der Kunst der Nachkriegszeit, die zwar auf jedes gegenständliche Motiv verzichtete, sich aber dennoch nicht länger als „abstrakt“, sondern vielmehr als „konkrete“ Kunst verstanden wissen wollte, führt ein abwechslungsreicher Weg durch die Kunstgeschichte, der sich in der Sammlung der Berlinischen Galerie verfolgen lässt.

Aktuelle Informationen zum Besuch einer Führung

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Für Führungen gilt zusätzlich:

  • Maximal 20 Teilnehmer*innen
  • Bitte melden Sie sich vor Beginn der Führung an der Kasse an. Reservierungen vorab sind nicht möglich.
Standort

Berlinische Galerie
Alte Jakobstraße 124–128
10969 Berlin

Zielgruppe
Jugendliche & Erwachsene
Ticket
Die Teilnahme ist im Museumseintritt enthalten.