Die Ausstellung „Paint it all! 2“ ist eine Liebeserklärung an die Malerei. „Alles malen“ bedeutet nicht nur zu kommentieren, was ist oder sein könnte. Die Künstler*innen werfen vor allem Fragen auf und eröffnen unerwartete Perspektiven auf Malerei und Welt. In Berlin hat die Malerei seit jeher Tradition. Wurde sie an anderen Orten totgesagt, malte man hier einfach weiter – ob in der geteilten Stadt oder nach dem Fall der Mauer. Auch in den durch Krisen geschüttelten 2020er Jahren bleibt die Auseinandersetzung mit Farbe, Fläche und Raum aktuell, um sich zur Welt zu positionieren.
Die Schau knüpft an die 2022 gezeigte Ausstellung „Paint it all!“ an und zeigt Neuzugänge der Sammlung der Berlinischen Galerie. Werke von elf Künstler*innen aus den letzten zwanzig Jahren setzen neue Akzente, erweitern das Spektrum und beweisen einmal mehr, wie vielseitig, souverän und international Kunst aus Berlin heute ist.
Die Künstler*innen
Alle Arbeiten stammen aus der Sammlung der Berlinischen Galerie. Die Werke von Nevin Aladağ (*1972), Tamina Amadyar (*1989), Clara Brörmann (*1982), Jenny Brosinski (*1984), André Butzer (*1973), Harry Hachmeister (*1979), Andy Hope (Andreas Hofer) (*1963), Felix Kiessling (*1980), Gerwald Rockenschaub (*1952), Sandra Vásquez de la Horra (*1967) und Thomas Zipp (1966–2026) sind nun erstmals in den Räumen des Museums zu sehen.