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Klassenfragen

Kunst und ihre Produktionsbedingungen

Vlad Brăteanu , „an artist who cannot get funding is no artist“, public intervention on Dudenstrasse 15, Berlin, June 2021, after Mladen Stilinović and Anca Benera and Arnold Estefan, 2021, acrylic on artificial silk, 153 x 253 cm

Vlad Brăteanu, an artist who cannot get funding is no artist, öffentliche Intervention in der Dudenstraße 15, Berlin, Juni 2021, nach Mladen Stilinović und Anca Benera und Arnold Estefan, 2021

© Vlad Brăteanu

Im Arbeitsfeld Kunst treffen extreme Klassenunterschiede aufeinander. Armut und soziale Herkunft werden meist verschwiegen – oder fetischisiert. Die Lebensrealitäten von Künstler*innen werden dabei stark von jenen nicht glamourösen, nicht öffentlichen Seiten des Kunstbetriebs bestimmt: von prekären Produktionsbedingungen und finanziellen Abhängigkeiten.

Das Ausstellungsprojekt untersucht diese komplexen Beziehungen und die sich daraus ergebenden Widersprüche – sowohl in der Auswahl der gezeigten künstlerischen Arbeiten als auch in einem diskursiven Begleitprogramm.

Künstler*innen (Auswahl):
Douglas Boatwright, Verena Brakonier/Greta Granderath/Jivan Frenster, Vlad Brăteanu, Hannah Höch, Liang Luscombe, Verena Pfisterer, Jelka Plate, Margret Steenblock und Clara Rosa, Hito Steyerl/Giorgi Gago Gagoshidze/Miloš Trakilović, u.a.

Zusammensetzung der nGbK-Projektgruppe:
Frauke Boggasch, Silke Nowak, Anna Schapiro, Anna-Lena Wenzel, Norbert Witzgall

Das Projekt ist eine Kooperation der neuen Gesellschaft für bildende Kunst (nGbK) und der Berlinischen Galerie.