Jeewi Lee, Inner Monologue Popenguine 25-80, 2026
© Courtesy of Jeewi Lee & Phillip C. ReinerEinlass ab 18 Uhr, Eintritt frei
Redner*innen
Thomas Köhler
Direktor der Berlinischen Galerie
Stefan Hadré
Mitglied des Vorstands, GASAG
Cerstin Richter-Kotowski
Staatssekretärin für Kultur
Guido Faßbender
Kurator Sammlung Bildende Kunst
Die Redebeiträge werden simultan in
Deutsche Gebärdensprache gedolmetscht.
Im Anschluss Musik von DJ Marylou
Bewirtung durch Café Dix by BARK Berlin Culinary
Die Berlinische Galerie präsentiert im Rahmen des GASAG Kunstpreises 2026 die erste institutionelle Einzelausstellung von Jeewi Lee in Berlin. In ihren Bildserien, Skulpturen, ortsspezifischen Installationen und Interventionen verwendet die Künstlerin einfache, scheinbar wertlose Materialien, in die sich Spuren von Zeit und Vergänglichkeit als Erinnerung eingeschrieben haben. Diese Spuren bilden den Ausgangspunkt ihrer künstlerischen Forschung, die wissenschaftliche Materialuntersuchungen mit Aspekten taoistischer Philosophie und individueller Mythologie zu poetischen, meditativen Bildwelten verbindet. Unter dem Titel „Residual Memories“ widmet sich die Preisträgerin Sand als einem Material, das alltäglich erscheint und zugleich von globaler Tragweite ist. Sand besteht aus Mineralien, Gestein, organischen Resten und zunehmend auch aus Mikroplastik. Er steckt in Beton, Glas, Mikrochips und Wasserfiltern und ist Grundlage unserer gebauten Gegenwart, wird jedoch weltweit in einem Ausmaß verbraucht, das ihn zu einer zunehmend knappen Ressource macht. Mehr erfahren
Die von der GASAG initiierte Auszeichnung wird seit 2010 in Kooperation mit der Berlinischen Galerie vergeben. Die Partner ehren mit dem Preis alle zwei Jahre eine herausragende künstlerische Position an der Schnittstelle von Kunst, Wissenschaft und Technik.
- Standort
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Berlinische Galerie
Alte Jakobstraße 124–128
10969 Berlin - Ticket
- Eintritt frei
- Anmeldung
- Ohne Anmeldung
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