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Eröffnung: 3hd 2026

Do 29.10.26, 18 – 22 Uhr

Grafik mit schwarzer Schrift und invertierten Motiven auf hellgelbem Hintergrund. Die selben Informationen, wie zum Beispiel der Titel und die Laufzeit des Filmprogramms, sind auch im Text auf der Website enthalten.

Saish Kotecha, Titelbild Eröffnung 3hd @BG, 2026

© Saish Kotecha

Alex Quicho und Elizabeth Gabrielle Lee eröffnen mit „Headless“ das Filmprogramm von Sara Sadik, Simona Andrioletti, Simone C Niquille und Vika Kirchenbauer im Rahmen von Creamcakes Festival „3hd 2026: Beyond Imagining“.

Der Romance-Scam-Thriller der beiden Performance-Künstler*innen wird vor Gemälden Lovis Corinths präsentiert und versetzt das Publikum in eine Welt, die durch Telegram-Kanäle, Wegwerfhandys und aus Benachrichtigungstönen komponierte Musik inszeniert wird. Dabei stellt er die Frage, wer tatsächlich hinter Liebeserklärungen steckt. Den Abschluss des Abends bildet ein DJ-Set von NAS TEA. NAS TEAs spielerische und verletzliche Präsenz entlockt selbst Fremden Geständnisse.

Programm

18 Uhr: Einlass
19 Uhr: Performance „Headless“ von Alex Quicho und Elizabeth Gabrielle Lee 

Im Anschluss DJ-Set von NAS TEA

Die Arbeiten der vier Künstler*innen laufen den ganzen Abend im IBB-Videoraum.
 

Im Rahmen ihres Festivals „3hd 2026“ ist Creamcake mit einem Videoprogramm zu Gast in der Berlinischen Galerie. Unter dem Thema „Beyond Imagining“ (Deutsch: Jenseits der Vorstellung) beschäftigt sich das Festival mit einer Welt, in der Realität und Fiktion zunehmend verschwimmen und Bilder von Gewalt und Krisen unsere Wahrnehmung abstumpfen lassen. Esl hinterfragt, wie Bilder, Worte und Gesten Bedeutung und Macht erlangen, und lädt dazu ein, gewohnte Denkweisen und gesellschaftliche Systeme kritisch zu betrachten. Das Filmprogramm setzt sich damit auseinander, dass Zuschauen nie neutral ist. Vier Werke von vier Künstler*innen stellen jeweils eine einzelne Figur – real oder erfunden – einer Kraft gegenüber, die sich ihrer Kontrolle entzieht. Der Staat. Die Menge. Die Kamera. Die Institution. Found Footage und Essayfilm, Allegorie und Verkörperung zeichnen nach, woran erinnert wird und wer die Schuld am Vergessen trägt.

Standort

Berlinische Galerie
Alte Jakobstraße 124–128
10969 Berlin

Ticket
Eintritt frei
Anmeldung
Ohne Anmeldung