Zirkeltraining in der Berlinischen Galerie, Foto: © Harry Schnitger
Die Berlinische Galerie startet eine neue Runde des beliebten Formats „Zirkeltraining:Kunst“. Der sportlich-diskursive Parcours verbindet dieses Mal Werke aus der Dauerausstellung mit Arbeiten der aktuellen Sonderausstellung „Lovis Corinth. Dann kam Berlin!” (9.10.26–25.1.27).
Der in Tapiau in Ostpreußen geborene Lovis Corinth (1858–1925) zählte bereits zu Lebzeiten zu den bekanntesten und einflussreichsten Persönlichkeiten der Kunstmetropole Berlin. Im Jahr 1900 zog er von München nach Berlin. Die Reichshauptstadt war zu diesem Zeitpunkt bereits deutlich fortschrittlicher und pulsierender als die bayrische Residenzstadt. „Angefangen hat es erst in Berlin“, soll Corinth seinen steilen künstlerischen Aufstieg an der Spree kommentiert haben.
Das Zirkeltraining:Kunst lädt Besucher*innen zu einem lebendigen Dialog über Kunstwerke ein, die Station für Station beleuchtet werden. Diesmal stehen die Gattungen der Malerei im ersten Viertel des 20. Jahrhunderts im Fokus und werden mit fachkundiger kunsthistorischer Begleitung besprochen. Dabei wird das breite künstlerische Œuvre Corinths genutzt, um im Dialog mit Werken von Künstler*innen seiner Schaffenszeit den facettenreichen stilistischen Wegen nachzuspüren. Corinth beherrschte die Gattungen Porträt, Historie, Genre, Landschaft und Stillleben allesamt virtuos. Seine Kompositionen sollen im Vergleich mit Werken von Jeanne Mammen, Lotte Laserstein, Max Beckmann, Edvard Munch, Lesser Ury und Max Liebermann eingehend untersucht werden.
Leitung: Thomas R. Hoffmann
In Kooperation mit dem Museumsdienst Berlin
12.10.–30.11.2026
Jeden Montag 16–17:30 Uhr
17 Euro pro Termin, max. 25 Teilnehmer*innen
- Standort
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Berlinische Galerie
Alte Jakobstraße 124–128
10969 Berlin - Zielgruppe
- Jugendliche & Erwachsene
- Ticket
- Erwachsene: 17 EUR
- Anmeldung
- Anmeldung mit Onlineticket (Freischaltung in Kürze)
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