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© Till GathmannSymposium der Gesellschaft für künstlerische Forschung (gkfd)
Nachdem das Berliner Programm Künstlerische Forschung nach sechs Jahren Förderung durch den Berliner Senat den Sparmaßnahmen im Kulturbereich mit der Begründung zum Opfer gefallen ist, zuständig sei das Wissenschaftsressort, fragt das Symposium nach dem Ort der künstlerischen Forschung. Hat sie überhaupt einen angestammten Platz oder verortet sie sich nicht eher in unterschiedlichen Praktiken des Forschens und Lernens, des Ausstellens, Aufführens oder Veröffentlichens? Sie findet in verschiedenen Kontexten statt, löst sich immer wieder von den ihr zugewiesenen Feldern ab und schafft ihre eigenen Bedeutungszwischenräume. Wie bei Christa Wolf, deren Titel wir übernehmen, liegt in dieser Selbstentwurzelung vielleicht ihr im eigentlichen Wortsinn 'utopisch' zu nennendes Potential.
Mit Beiträgen von Bakri Bakhit, Peggy Buth, Iris Dressler, Anke Dyes, Filipa César, Johan Grimonprez, Volker Lösch, Fabian Saul, Katharina Schlieben und Konstanze Schmitt.
Samstag, 4. Juli 2026
13 Uhr
Begrüßung
13:30 Uhr
Montage und Medienarchäologie
Vortrag von Johan Grimonprez zu filmforschenden Verfahren
16 Uhr
Ausstellen. Räume für forschende Kunst
Vortrag von Iris Dressler – gefolgt von einer Diskussion mit Peggy Buth
Sonntag, 5. Juli 2026
13 Uhr
Aufführen und Versammeln
Beitrag von Volker Lösch mit anschließendem Gespräch
14:30 Uhr
Lernorte. Situationen unbedingter Kritik
Filmscreening von Filipa Césars Mangrove School – mit einer Respondenz von Katharina Schlieben
16 Uhr
Publizieren. Schreiben und Veröffentlichen als Formen künstlerischer Praxis
Inputs und Paneldiskussion mit Bakri Bakhit, Anke Dyes und Fabian Saul
Konzept: Anna Bromley, Kathrin Busch und Peter Spillmann
Visual: Till Gathmann
- Standort
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Auditorium
Alte Jakobstraße 124–128
10969 Berlin
bg@berlinischegalerie.de - Ticket
- Die Teilnahme ist kostenfrei.
- Anmeldung
- Anmeldung online (Freischaltung in Kürze)
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