Lothar Willmann, Ministerium für Auswärtige Angelegenheiten der DDR, undatiert
© IRS Erkner, Bestand Lothar Willmann
Zur Eröffnung der Ausstellung „Josef Kaiser. Bauen für die DDR“ laden wir Sie und Ihre Freund*innen herzlich ein.
Einlass ab 18 Uhr
Eintritt frei
Redner*innen
Dr. Thomas Köhler
Direktor Berlinische Galerie
Dr. René Hartmann
Stellv. Leiter der Themengebiete Literatur und Bildung
Projektleiter, Wüstenrot Stiftung
Matthias Sauerbruch
Architekt und Stadtplaner
Ursula Müller
Leitung Architektursammlung
Kuratorin der Ausstellung
Die Redebeiträge werden simultan in
Deutsche Gebärdensprache gedolmetscht.
Im Anschluss Musik
Bewirtung durch Café Dix by BARK Berlin Culinary
Josef Kaiser (1910–1991) zählt zu den prägenden Vertretern „sozialistischer“ Architekturen der DDR. Zwischen 1950 und 1980 realisierte er gemeinsam mit seinem Kollektiv zahlreiche staatliche und kommunale Bauprojekte, darunter das Berliner Kino International und das Café Moskau an der Karl-Marx-Allee.
Seine beruflichen Anfänge in NS-nahen Architekturbüros standen seiner Karriere im sozialistischen Staat nicht im Weg. Vielmehr galten seine Entwürfe, die auch international Beachtung fanden, als Ausdruck eines neuen gesellschaftlichen Aufbruchs. Viele der erhaltenen Bauten Kaisers sind heute als bedeutende Zeugnisse einer eigenständigen kulturellen Identität der DDR denkmalgeschützt.
Die Ausstellung rekonstruiert erstmals umfassend Leben und Wirken des Architekten. Rund 60 Pläne, Fotografien, Filme und Modelle aus dem Bestand der Berlinischen Galerie sowie aus nationalen Sammlungen zeichnen Kaisers Schaffen nach und beleuchten politische wie ästhetische Spannungsfelder. Zeitgenössische künstlerische Positionen erweitern den Blick und eröffnen neue Perspektiven auf das architektonische Erbe der DDR. Mehr erfahren
- Standort
-
Berlinische Galerie
Alte Jakobstraße 124–128
10969 Berlin - Ticket
- Eintritt frei
- Anmeldung
- Ohne Anmeldung
- Nächste Termine