Spendenaufruf

Vom 4.11.22 bis zum 6.2.23 zeigt die Berlinische Galerie die Ausstellung "Ungarische Moderne in Berlin 1910–1933". Lajos Tihanyi, László Péri oder Béla Kádár sind neben anderen wichtige Vertreter der Avantgarde, wurden in Berliner Galerien, allen voran im „Sturm“, ausgestellt und waren in den Zeitungen vielbesprochen. Hierzulande sind ihre Namen kaum mehr geläufig. Das möchten wir ändern. Damit Hauptwerke der ungarischen Moderne, die seinerzeit in Berlin geschaffen oder präsentiert wurden, nun erneut hierher zurückkehren können, bittet die Berlinische Galerie um Ihre Unterstützung: 30.000 EUR sind noch nötig, um das ungarische Wirken in unserer Stadt aufleben zu lassen. Auch jenes des Architekten Fred Forbát, der die Zehlendorfer Papageiensiedlung mitplante, in Siemensstadt und Haselhorst baute und das Charlottenburger Mommsenstadion entwarf.

Béla Kádár, Sehnsucht, Detail, 1924 © VG Bild-Kunst, Bonn 2021, Foto: Museum der Bildenden Künste, Budapest, 2021

Ungarische Moderne in Berlin 1910–1933

Im Herbst 2022 widmet sich die Berlinische Galerie erstmals umfassend dem Beitrag Ungarns zur Klassischen Moderne in Berlin, einem bislang wenig bekannten Kapitel der Kunstgeschichte. Bereits vor dem Ersten Weltkrieg nutzten ungarische Künstler*innen die aufstrebende Metropole als Ausstellungsbühne, auf der sie sich einem internationalen Publikum vorstellen konnten. Nachdem 1919 ein nationalkonservatives Regime die nur wenige Monate währende ungarische Räterepublik zerschlagen hatte, wählten zahlreiche progressive Künstler*innen des Landes das kosmopolitische Berlin der Weimarer Republik zum Exil. An der Spree fanden sie einen Ort schöpferischer Freiheit – und bestimmten das Kunstleben maßgeblich mit!

Künstler*innen (Auswahl):

Béla Balázs, József Bató, Róbert Berény, Aurél Bernáth, Eva Besnyö, Vera Biller, Mihály Biró, Dezsö Bokros Birman, Sándor Bortnyik, Marcel Breuer, Robert Capa geb. Endre Friedmann, Béla Czóbe, Lajos d’Ébneth, Sándor Ék, Jenö Feiks, Béni Ferenczy, Károly Ferenczy, Noémi Ferenczy, Etel Fodor, Alfréd Forbát, Imre Góth, Gyula Hincz, Béla Kádár, György Kákai Szabó, Ernö Kállai, Judit Kárász, Lajos Kassák, Oskar Kaufmann, György Kepes, Károly Kernstok, Kálmán Lengyel, Hajnal Lengyel-Pataky, Stefan Lorant, János Mattis-Teutsch, László Moholy-Nagy, Martin Munkácsi, Jószef Nemes Lampérth, Gyula Pap, László Péri, Bertalan Pór, György Rauscher, János Reismann, József Rippl-Rónai, Hugó Scheiber, Jolán Szilágyi, Lajos Tihanyi, Béla Uitz, Andor Weininger

Die Ausstellung ist eine Kooperation der Berlinischen Galerie mit dem Museum der Bildenden Künste Budapest.

Herzlichen Dank!

Wir sagen Danke für Ihr großzügiges Engagement: Ab einem Spendenbetrag von 100 EUR gibt es einen Jutebeutel für Sie. Für eine Spende ab 250 EUR schenken wir Ihnen den Ausstellungskatalog. Ab 500 EUR werden Sie auf Wunsch namentlich im Katalog und auf der Webseite im Kontext der Ausstellung genannt. Ab einem Spendenbetrag von 1.000 EUR laden wir Sie zu einem exklusiven Ausstellungsrundgang mit dem Museumsdirektor Dr. Thomas Köhler und dem Kurator der Ausstellung, Dr. Ralf Burmeister, ein.

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