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Mila Zhluktenko & Daniel Asadi Faezi

Im IBB-Videoraum
3.6.26 – 7.9.26

Ausschnitt aus der Videoarbeit Aralkum
Daniel Asadi Faezi & Mila Zhluktenko, Aralkum, 2022, © Daniel Asadi Faezi & Mila Zhluktenko, Courtesy Daniel Asadi Faezi & Mila Zhluktenko

„Aralkum“ (2022, 14 Min.) ist die erste Videoarbeit von Mila Zhluktenko und Daniel Asadi Faezi, die sie gemeinsam in Co-Regie realisierten. Das Werk setzt dem Aralsee ein Denkmal: Bis in die 1960er Jahre war er der viertgrößte Binnensee der Welt, doch heute ist er beinahe vollständig ausgetrocknet. Das Video macht eindrücklich erfahrbar, wie menschliches Handeln, nämlich die destruktive Bewässerungspolitik der Sowjetunion für ihre Baumwollproduktion, ein ganzes Ökosystem samt seiner Lebewesen nach und nach zerstört hat.

In „rückblickend betrachtet“ (2025, 14 Min.) steht das Münchner Olympia-Einkaufszentrum im Fokus. Die Videoarbeit verbindet mehrere Zeitebenen miteinander und zeigt, dass rassistische Gewalt kein isoliertes Ereignis ist, sondern Teil einer andauernden Kontinuität. 

Über die Künstler*innen
Mila Zhluktenko und Daniel Asadi Faezi studierten Dokumentarfilm an der HFF München. Ihre Filme wurden auf diversen internationalen Festivals gezeigt und mit Preisen ausgezeichnet, darunter den Preis für den besten Kurzfilm bei Visions du Réel für „Aralkum“. „rückblickend betrachtet“ feierte seine Premiere auf der 75. Berlinale und wurde mit dem Deutschen Kurzfilmpreis ausgezeichnet.

Pressebilder

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