Rückblick

Carsten
Nicolai

tele

Die Arbeiten von Carsten Nicolai (* 1965) oszillieren an den Schnittstellen von visueller Kunst und elektronischem Sound.

Für die Ausstellungshalle der Berlinischen Galerie hat Carsten Nicolai die raumgreifende Lichtinstallation "tele" entwickelt. Sie verweist auf eine Besonderheit der Quantenverschränkung: Als „spukhafte Fernwirkung“ bezeichnete Albert Einstein das Phänomen, dass sich zwei räumlich voneinander getrennte Quantensysteme in einem gemeinsamen Zustand befinden: Zwei Teilchen sind so miteinander verbunden, dass sich Veränderungen an einem der beiden, unmittelbar und ohne zeitliche Verzögerung, auf den Zustand des anderen auswirken – als gäbe es eine telepathische Verbindung zwischen den beiden. Die Installation besteht aus zwei fast drei Meter hohen Spiegelskulpturen in Form eines geteilten archimedischen Körpers. Sie scheinen auf ebenso spukhafte Weise miteinander zu kommunizieren – per Laserstrahlen.

Der Trailer zur Ausstellung

Durch die Nutzung dieser Website stimmen Sie unserer Datenschutzerklärung zu.

OK