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Kurator*innenführung: Emilio Vedova

Mo 29.6.26, 14 – 15 Uhr

Großformatige, abstrakte Installationsobjekte aus bemalten Holzplatten stehen in einem Ausstellungsraum. Die Platten sind mit kräftigen Pinselstrichen in Schwarz, Weiß, Grau, Gelb und intensivem Blau gestaltet und in verschiedenen Winkeln im Raum positioniert. Der Boden ist glatt und hell, die Wände neutral und ohne zusätzliche Elemente.

Emilio Vedova, Absurdes Berliner Tagebuch ’64, 1964, Berlinische Galerie

© Foto: Lutz Bertram, © Fondazione Emilio e Annabianca Vedova

Die Installation „Absurdes Berliner Tagebuch ’64“ des italienischen Malers Emilio Vedova (1919–2006) zählt zu seinen Hauptwerken und ist in ihrer Komplexität und Monumentalität innerhalb seines Schaffens einzigartig. 

Die Arbeit besteht aus beidseitig bemalten, asymmetrisch gesägten Holzplatten, die mit Eisenscharnieren zu beweglichen Konstruktionen verbunden sind. Die frei im Raum platzierten und erst im Umschreiten erfassbaren Bildelemente nannte Vedova „Plurimi“ (Mehrfachgebilde). Mit der Entwicklung der Plurimi löste Vedova die Malerei aus der konventionellen Form des Tafelbildes.

Erfahren Sie mehr über die Präsentation „Emilio Vedova. Absurdes Berliner Tagebuch '64“

Standort

Berlinische Galerie
Alte Jakobstraße 124–128
10969 Berlin

Zielgruppe
Jugendliche & Erwachsene
Menschen mit Behinderungen
Ticket
Die Teilnahme ist im Museumseintritt enthalten.
Anmeldung
Anmeldung vor Ort. Wir empfehlen rechtzeitiges Erscheinen, da die Teilnehmer*innenzahl begrenzt ist.