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Kurator*innenführung mit DGS: Marc Brandenburg

Mo 18.5.26, 14 – 15 Uhr

Leicht verschwommene schwarz-weiß-Zeichnung, die eine baum- und pflanzenartige Ornamente zeigt, die sich zur Mitte des Bildes hin spiegeln.

Marc Brandenburg, Ohne Titel, 2024 (Ausschnitt), Courtesy Galerie Thaddaeus Ropac

© Foto: CHROMA, André Carvalho

 

Die Führung wird simultan in Deutsche Gebärdensprache (DGS) gedolmetscht.

Der Berliner Multimediakünstler Marc Brandenburg (*1965) zählt international zu den wichtigsten Zeichner*innen der Gegenwart. Sein Werk bewegt sich zwischen Grafik, Collage, Installation, Video und Performance. Im Zentrum stehen detailreiche Bleistiftzeichnungen nach fotografischen Vorlagen, die er auf Streifzügen einfängt oder aus Magazinen, Filmen und Büchern sampelt. Brandenburg reflektiert die Gegensätze des großstädtischen Lebens, thematisiert gesellschaftliche Missstände ebenso wie Exzess und Konsum als Auswirkungen des Spätkapitalismus. Transportiert wird dabei weniger eine Erzählung als eine melancholische und unheilvolle Stimmung, die subtil auf die Krisen unserer Zeit verweist. Die umfassende Werkschau zeigt rund 150 Zeichnungen sowie Videos, Tattoo­Bögen und Fotos.

Erfahren Sie mehr über die Ausstellung „Marc Brandenburg. 20th Century Debris“

Standort

Berlinische Galerie
Alte Jakobstraße 124–128
10969 Berlin

Zielgruppe
Jugendliche & Erwachsene
Menschen mit Behinderungen
Ticket
Die Teilnahme ist im Museumseintritt enthalten.
Anmeldung
Anmeldung vor Ort. Wir empfehlen rechtzeitiges Erscheinen, da die Teilnehmer*innenzahl begrenzt ist.