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Lesung: „Hyle“

So 1.3.26, 13 – 14 Uhr

Schwarz-Weiß-Fotografie von Raoul Hausmann, der mit runder Sehhilfe im linken Auge, den Kopf auf den verschränkten Armen aufgelegt, an den Betrachtenden vorbei in die Ferne blickt.

Raoul Hausmann, Ohne Titel (Selbstporträt mit Monokel, Ostsee), August 1931

© VG Bild-Kunst, Bonn 2024

„Hyle“ | Lesung aus Raoul Hausmanns bislang unveröffentlichter Textcollage

Raoul Hausmann arbeitete 24 Jahre an seinem Buch „Hyle“ (griech. Stoff, Materie). Das 402-seitige Typoskript ist im Archiv der Berlinischen Galerie erhalten und soll in diesem Jahr erstveröffentlicht werden. Es handelt von Hausmanns Leben zwischen 1926 und März 1933, als er Berlin für immer verlässt: Von der Großstadt und den Sommermonaten am Meer, dem Versuch einer Ehe zu Dritt, seinem Abarbeiten an Gesellschaft, Kunst und der Suche nach sich selbst.

Hausmann schuf mit „Hyle“ ein radikales Sprachexperiment, eine Collage aus Autobiografie, Lyrik und mikroskopischen Momentaufnahmen seines Erlebens. Die szenische Lesung mit Melika Foroutan, Nikolai Kinski und Ulrich Noethen verleiht dieser unkonventionellen, zugleich poetischen Erzählung zum ersten Mal Stimme und Präsenz.

Im Museumseintritt enthalten,
ohne Anmeldung

Standort

Berlinische Galerie
Alte Jakobstraße 124–128
10969 Berlin

Ticket
Die Teilnahme ist im Museumseintritt enthalten.
Anmeldung
Ohne Anmeldung (begrenzte Teilnehmer*innenzahl)