Stephanie Comilang, Come to Me, Paradise, 2017
© Stephanie ComilangCourtesy the Artist and ChertLüdde, Berlin
Artist Talk zum Screening-Programm von Stephanie Comilang
Moderation: Anne Bitterwolf
In ihren Werken setzt sich Stephanie Comilang mit Themen wie Arbeit, Technologie und postkolonialen Verflechtungen im Kontext globaler Mobilität auseinander. Dafür verknüpft sie dokumentarische Aufnahmen, fiktionale Elemente und persönliche Erzählungen. Die Arbeiten nennt sie selbst „Science-Fiction-Dokumentationen“. In „Lumapit Sa Akin, Paraiso“ („Come to Me, Paradise“) (2017, 26 Min.) wird der Stadtraum Hongkongs aus der Perspektive philippinischer Migrantinnen gedacht. Erzählt wird aus der Sicht von Paraiso, einem von einer Drohne verkörperten Geist, der von Entwurzelung, Isolation und der Suche nach Sinn berichtet. „Search for Life I“ (2024, 20 Min.) ist eine visuelle Erkundung globaler Mobilität. Die Arbeit folgt historischen Schifffahrtsrouten, die seit der Kolonialisierung der Philippinen bestehen und heute vom weltweiten Containerhandel genutzt werden.
Beide Filme können am Tag der Veranstaltung bis 15:30 Uhr angesehen werden.
Kostenfreie Kinderbetreuung während der Veranstaltung möglich, bitte im Anmeldeformular entsprechend ankreuzen.
In englischer Sprache
Teilnahme kostenfrei, Anmeldung online
Stephanie Comilang (*1980, Toronto) ist eine philippinisch-kanadische Künstlerin, die in Berlin lebt. Sie studierte am Ontario College of Art & Design und hatte kürzlich Einzelausstellungen u.a. in der Schirn Kunsthalle Frankfurt, der National Gallery of Canada, Ottawa und dem Museo Nacional Thyssen-Bornemisza, Madrid.
- Standort
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IBB-Videoraum
Alte Jakobstraße 124–128
10969 Berlin - Ticket
- Die Teilnahme ist kostenfrei.
- Anmeldung
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