VERSCHOBEN - Lucas Odahara präsentiert CFGNY 'Certain Forgotten Gestures Near Yourself'

Mi 15.9.21, 18 Uhr

Foto der Performance von Lucas Odahara, drei Männer sind zu sehen
CFGNY, courtesy of the artists
© CFGNY

Verschoben auf den 16.9. 20:30 Uhr. In englischer Sprache, im Rahmen von „Park Platz“ und der Berlin Art Week

Aufgrund des schlechten Wetters müssen wir die heutige Performance "Lucas Odahara präsentiert CFGNY 'Certain Forgotten Gestures Near Yourself'" um 18 Uhr leider absagen. Diese wird auf morgen, Donnerstag, 16.9. um 20:30 Uhr, verschoben.

Die für heute gebuchten Tickets behalten für den 16.9. ihre Gültigkeit. Sollten Sie morgen nicht die Möglichkeit haben, an der Veranstaltung teilzunehmen, bitten wir um eine kurze Rückmeldung, um diese Tickets freizugeben.

 

Die Arbeit „Os Desorientes da Pantera“ von Lucas Odahara auf dem „Park Platz“ ist ein acht Meter langer Laufsteg, inspiriert vom „O Baile da Pantera Gay“ (Schwuler Panther Ball) – eine Serie von Veranstaltungen, die zwischen 1986 und 1989 im Nordwesten Brasiliens (Rio Branco) stattfanden. In der Performance des Kollektivs CFGNY wird Odaharas Laufsteg zur Bühne und sinnbildlich zu einem Raum zwischen innen und außen, Privatem und Öffentlichem.

CFGNY experimentiert mit der Vorstellung, was es heißt, mit einer anderen Identität zu leben. Das Kollektiv nutzt Stellvertreter, Doubles und Transformationen, um Vorstellungen vom Sehen und von Sichtbarkeit zu hinterfragen sowie einen Diskurs der Möglichkeiten zu eröffnen.

CFGNY (Concept Foreign Garments New York / Cute Fucking Gay New York) begann 2016 als fortlaufender Dialog zwischen Tin Nguyen und Daniel Chew über die Berührungspunkte von Mode, Rasse, Identität und Sexualität. 2020 greifen CFGNY zusammen mit Kirsten Kilponen und Ten immer wieder auf den Begriff „vaguely Asian“ zurück: ein Verständnis von ethnischer Identität als spezifische kulturelle Erfahrung, kombiniert mit der Erfahrung, als anders wahrgenommen zu werden. CFGNY möchte nicht allein darstellen, was es bedeutet, „Asiat*in“ zu sein, stattdessen fördern sie das Aufzeigen von unzähligen Möglichkeiten, in denen Vielfalt und Identität im Plural stattfinden kann. Zu den jüngsten Präsentationen zählen Auto Italia, London (2021), X Museum, Peking (2020), Etage Projects, Kopenhagen (2020), RISD Museum, Providence (2019), Stedelijk Museum, Amsterdam (2018), 47 Canal, New York (2017).

Lucas Odahara (*1989 São Paulo, Brasilien) studierte Produktdesign an der Staatlichen Universität São Paulo sowie Digital Media und Freie Kunst an der Hochschule für Kunst (HFK) Bremen. Seine Werke waren in zahlreichen Ausstellungen zu sehen, u.a.: Kunstverein Grafschaft Bentheim (2020); Indus Valley School of Art and Architecture, Karachi, Pakistan (2019); Schwules Museum, Berlin (2017); NUDA magazine, Stockholm (2017); Kunsthal Charlottenborg, Kopenhagen (2016); Weserburg Bremen (2015) und Künstlerhaus Bremen (2015). Er war DAAD Stipendiat und gewann 2019 den Preis für die Gestaltung von Stadträumen des Senators für Kultur Bremen. Er lebt in Berlin.

Im Rahmen von

Standort

Park Platz, Berlinische Galerie
Alte Jakobstraße 124–128
10969 Berlin
bg@berlinischegalerie.de

Zielgruppe
Jugendliche & Erwachsene
Gebühren
Eintritt frei
Anmeldung
Anmeldung geschlossen