Urbane Kulturen - zur Neupositionierung von Kunst im öffentlichen Raum in Berlin

Fr 22.11.19, 16:00 – 21:00 Uhr

Zweitägiges Symposium in der Berlinischen Galerie

Eine Initiative der nGbK (Jochen Becker, Constanze Musterer, Lilian Engelmann) in Zusammenarbeit mit der Berlinischen Galerie, Landesmuseum für moderne Kunst, Fotografie und Architektur und unterstützt durch den Beratungsausschuss Kunst (BAK) Im Auftrag der Senatsverwaltung für Kultur und Europa
Mitarbeit: Jana Müller

Das Symposium URBANE KULTUREN legt den Fokus auf die Suche nach einer Neudefinition der Künste im öffentlichen Berliner Stadtraum. Begrifflichkeiten, Akteur*innen sowie mögliche künftige Strategien werden identifiziert und diskutiert.
Die Ergebnisse der Diskussionen fließen in einen Workshop ein, in dem Handreichungen für die zukünftige Kulturpolitik erarbeitet und die Möglichkeiten einer erweiterten Förderpraxis für ›Urbane Kulturen‹ eruiert werden.
Der Stadtraum Berlins ist durch eine Vielzahl von Skulpturen und Monumenten zum Gedenken, Zeugnissen historischer Ereignisse sowie weiteren Werken von Kunst im öffentlichen Raum gezeichnet. Mit dem »Skulpturenboulevard« 1987 oder der »Endlichkeit der Freiheit« 1990 wurden in der Vergangenheit große programmatische Setzungen vollzogen. Berlin ist seither geprägt von eigensinnig initiierten urbanen Kunstprojekten und künstlerischen Arbeiten im Außenraum, von Street Art bis hin zu Wettbewerben. Zugleich ist festzustellen, dass Städte wie Hamburg und München sowie Regionen in Österreich ›Kunst im öffentlichen Raum‹ aktuell stärker programmatisch und institutionell fördern.
Das Symposium soll eine Bestandsaufnahme der aktuellen Berliner Situation festhalten, historische Rückblicke ermöglichen sowie neue Wege und Praxen für eine Institutionalisierung von ›Urbanen Kulturen‹ darlegen. Zur Begriffsklärung gehört, die bisherigen Praxen von ›Kunst im öffentlichen Raum‹ zu betrachten und aus heutiger Sicht zu befragen. Ziel des Symposiums ist dabei, das große Potential künstlerischer Herangehensweisen im Öffentlichen angesichts der Herausforderungen an die globale Stadtgesellschaft für den Großraum Berlin zu erkunden.

Programm Freitag, 22. November:

16:00
Glanz und Elend der Kunst im Stadtraum: ein Spaziergang
!!! Treffpunkt: U-Bahnhof Schlesisches Tor (Ausgang)

18:00
Begrüßung
Thomas Köhler (Direktor, Berlinische Galerie) und Lilian Engelmann (Geschäftsführerin, neue Gesellschaft für bildende Kunst)
Einführung
Torsten Wöhlert (Staatssekretär für Kultur, Berlin)

18:30
Urbane Kulturen. Situation Berlin
Input-Vortrag von Jochen Becker (Kurator, Kritiker, metroZones, station urbaner kulturen/nGbK)

19:00
Kunst?
Input-Vortrag von Claudia Büttner (Kunsthistorikerin, Kuratorin)

19:30
Öffentlich?
Input-Vortrag von Simon Sheikh (Autor, Kurator, Goldsmiths College)

20:00
Raum?
Input-Vortrag von Park Fiction / PlanBude (Margit Czenki, Christoph Schäfer, Renée Tribble)

Hier finden Sie das Programm für Samstag, 23. November

Beteiligte:
Marius Babias, Jochen Becker, Claudia Büttner, Matthias Einhoff, Lilian Engelmann, Elke Falat, Guido Fassbender, Thomas Flierl, Sophie Goltz, Simone Hain, Hauke Heumann, Alexander Koch, Folke Köbberling, Thomas Köhler, Stefan Krüskemper, Felix Laubscher, María Linares, Maria Lind, Elfriede Müller, Constanze Musterer, Cornelia Offergeld, Park Fiction/ PlanBude – [Margit Czenki, Christoph Schäfer, Renée Tribble], Adam Page, Britta Peters, Kerstin Polzin, Juschka Marie von Rüden, Karin Scheel, Heinz Schütz, Simon Sheikh, Claudia Wahjudi, Joanna Warsza, Torsten Wöhlert

Finanziert mit Mitteln der Senatsverwaltung für Kultur und Europa und der LOTTO-Stiftung Berlin

Standort

Auditorium
Alte Jakobstraße 124–128
10696 Berlin

Zielgruppe
Forschung & Studium
Jugendliche & Erwachsene
Gebühren
Eintritt frei.
Anmeldung
keine Anmeldung erforderlich

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