Liz Rosenfeld und Colin Self, „Charper Nochy seeking the night“

Sa 24.7.21, 19 Uhr

Farb-Fotografie
© Foto: Colin Self

In englischer Sprache, im Rahmen von „Park Platz“

Liz Rosenfelds Beitrag für „Park Platz“ beschäftigt sich mit dem Thema Cruising: die Suche nach anonymem öffentlichem Sex und eine Praxis, die sich aus einer vorwiegend cis-männlichen homosexuellen Geschichte entwickelt hat. In ihrer gemeinsamen Performance gibt Colin Self eine Antwort auf Liz Rosenfelds künstlerische Arbeit und präsentiert speziell für den Abend geschaffene Visuals.  Indem er sich der  „kriminalisierten“ Sprache „Polari“ bedient, die in Großbritannien vor der Legalisierung von Homosexualität zwischen queeren Männern verwendet wurde.  wird das Publikum zur Interaktion eingeladen.  Der Abend  endet mit einem Lied und dessen Auflösung, während die Dämmerung in die Dunkelheit der Sommernacht übergeht.
Der Künstler Colin Self lebt und arbeitet in Berlin. Er entwickelt Musik, Performances und Environments zur Erweiterung des Bewusstseins, zur Verengung binärer Parameter und zur Einschränkung von Wahrnehmung und Kommunikation.

Liz Rosenfeld (*1979 New York, USA) ist Filmemacher*in und Performer*in und arbeitet mit bewegten Bildern, Performance und Bildung. Liz Rosenfeld hat New Media und Bildende Kunst in der School of the Art Institute of Chicago sowie Performance Studies an der Tisch School of the Arts an der New York University studiert. Rosenfelds Arbeiten wurden u.a. gezeigt: Sophiensæle, Berlin; Hebbel am Ufer Theater Berlin; Mapa Teatro, Bogotá; Tate Modern; Hayward Gallery; Kunst Haus Dresden; Victoria & Albert Museum und The Hammer Museum. Sie war im Bildungsbereich von Institutionen tätig wie School of the Art Institute of Chicago, Royal Central School of Speech and Drama, Southbank University, Filmuniversitä̈t Babelsberg und Hochschule für Bildende Künste Dresden. Rosenfeld ist Teil des Berliner Filmproduktions-Kollektivs NowMomentNow und Gründungsmitglied der Lebensmittel-Performance-Gruppe Foodgasm. Liz Rosenfeld lebt in Berlin.

In englischer Sprache

Die Performance ist Teil von „Park Platz“, einem Projekt im Rahmen von „Draussenstadt“, ermöglicht durch das Land Berlin.

Bei schlechtem Wetter müssen die Programme leider ausfallen.

Standort

Park Platz, Berlinische Galerie
Alte Jakobstraße 124–128
10969 Berlin
bg@berlinischegalerie.de

Zielgruppe
Jugendliche & Erwachsene
Gebühren
Eintritt frei
Anmeldung
Anmeldung erforderlich
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