Live Speaker

So 7.8.22, 10 – 13 Uhr

Foto: Eine Person mit Kopfhörern. Im Hintergrund mehrere Skulpturen und Menschen.

© Elias Amler

In der Ausstellung „Von Sinnen. Multisensorische Erkundungen der Stadt“ beantworten Studierende der Projektgruppe Ihre Fragen zur Entstehung des Projekts und den einzelnen Stationen. Wir freuen uns, mit Ihnen ins Gespräch zu kommen!

Dass im Museum alles „zum Sehen“ ist und nichts angefasst werden darf, ist ein ungeschriebenes Gesetz. Aber warum ist das eigentlich so? Lässt sich Kunst wirklich nur über den Sehsinn erfahren? Und wie erhalten dann blinde und sehbehinderte Menschen Zugang zu Kunst in Museen? Diesen Fragen widmeten sich im letzten Semester 23 Studierende der Fachhochschule Potsdam und der Hochschule Darmstadt.

Zusammen mit blinden und sehbehinderten Kulturakteur*innen erarbeiteten sie multisensorische Vermittlungsformate, die Zugänge zu Kunstwerken über mehrere Sinne ermöglichen. Das Gemälde „Straßenlärm“ (1920) von Otto Möller, das in der Dauerausstellung der Berlinischen Galerie hängt, bildete den Ausgangspunkt für die Experimente.

Es sind taktile, auditive, olfaktorische und dialogische Ausstellungsobjekte entstanden: Skulpturen zum Ertasten, Bilder zum Riechen und Texte zum Hören.

Mit Projekten von Nicolle Banús, Maximilian Barthel, Melina Betsch, Martin Braun, Valeska Josefina Braun, Lea Dlouhý, Joshua Haack, André Hofer, Lara Jacob, Hannah Jahn, Lisha Kable, Sebastian Matschke, Sarah Mierzchala, Deborah Müller, Mandana Paydar, Nina Peters, Karl Schieber, Johanna Schumacher, Janine Stiefel, Claudia Stoleru, Charlotte Terzer, Carla Trapp, Teresa Van

Projektleitung: Ursula Gillmann, Professur für Ausstellungsdesign und Vermittlungskonzeptionen (Hochschule Darmstadt), Nicola Lepp, Professur für Kultur und Vermittlung (Fachhochschule Potsdam) und Lea Budzinski, Lehrbeauftragte (Fachhochschule Potsdam)

Unter Mitwirkung von Reiner Delgado, Karla Faßbender, Andreas Krüger, Christian Polack, Christine Rieger, Siegfried Saerberg, Dirk Sorge

Gefördert von der Herbert Funke-Stiftung

Standort

207 m². Raum für Aktion und Kooperation
Alte Jakobstraße 124–128
10969 Berlin
bg@berlinischegalerie.de

Zielgruppe
Forschung & Studium
Jugendliche & Erwachsene
Menschen mit Behinderungen
Ticket
Die Teilnahme ist kostenfrei
Eintritt frei
Anmeldung
Ohne Anmeldung