Kurator*innenführung mit DGS

Mo 5.7.21, 14 – 15 Uhr

Manfred Prasser, Dieter Bankert, Walter Schwarz, Friedrichstadtpalast, 1984
Manfred Prasser, Dieter Bankert, Walter Schwarz, Friedrichstadtpalast, 1984

Führung mit Ulla Müller, Kuratorin der Ausstellung „Anything Goes? Berliner Architekturen der 1980er Jahre“, mit Übersetzung in Deutscher Gebärdensprache (DGS)

In Berlin gibt es eine einzigartige Dichte von bemerkenswerten Bauten aus den 1980er Jahren, deren Bedeutung es nach mehr als 30 Jahren zu überprüfen gilt. Ihre vielfältige und bunte Architektursprache stellte bisherige Vorstellungen einer modernen Lebenswelt in Frage. Gerne mit dem Etikett der „Postmoderne“ versehen, kennzeichnet sie die Verwendung von Bautypen und Stilmitteln der Vergangenheit sowie die Erprobung alternativer Lebensweisen in der Großstadt. Als Beiträge zur Internationalen Bauausstellung 1984/87 (West) und der Bauausstellung 1987 (Ost) im Rahmen der 750 Jahr-Feier entstanden, glich Berlin einer Art Architekturlabor, das weit über die Stadtgrenzen hinaus wahrgenommen wurde. Bereits zur Entstehungszeit als kunstvolle Fehlgriffe kritisiert sind wichtige Zeugnisse dieser Bauepoche heute verschwunden, überformt oder vom Abriss bedroht. Die Ausstellung untersucht erstmalig, was und wer die für Ost- und West-Berlin im letzten Jahrzehnt vor dem Mauerfall entwickelten Bauten und Visionen prägte.

Weiterführende Informationen zur Ausstellung „Anything Goes? Berliner Architekturen der 1980er Jahre“

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Standort

Berlinische Galerie
Alte Jakobstraße 124–128
10969 Berlin
bg@berlinischegalerie.de

Zielgruppe
Jugendliche & Erwachsene
Menschen mit Behinderungen
Gebühren
Die Teilnahme ist im Museumseintritt enthalten.
Ohne Anmeldung (begrenzte Teilnehmer*innenzahl)

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