Kurator*innenführung: Berlin im Fokus – 100 Jahre Fotografie

Mo 16.12.19, 14:00 – 15:00 Uhr

Fritz Eschen, Sonnenstrahlen im Hauptbahnhof Frankfurt a.M., vor 1945, © Berlinische Galerie
© Berlinische Galerie

Führung in der Dauerausstellung „Kunst in Berlin 1880 – 1980“ mit Ulrich Domröse, Leiter der Fotografischen Sammlung

Die Fotografische Sammlung der Berlinischen Galerie gibt nicht nur einen Einblick in die Geschichte der Fotografie, sondern kann parallel auch viel über die Geschichte ihrer Stadt erzählen. 1871 wurde Berlin zur Hauptstadt des damaligen Deutschen Kaiserreichs ernannt. Rund 20 Jahre später hat Heinrich Zille als einer der ersten Straßenfotograf*innen die Bewohner*innen Berlins mit seiner Kamera aufgenommen. Erich Salomon hielt in den 1930er-Jahren als einer der wichtigsten Pressefotograf*innen der Weimarer Republik das politische und gesellschaftliche Leben in der Stadt fest. Während des Nationalsozialismus wurde die Fotografie vor allem als Propagandamedium zur Verbreitung ihrer Ideologie eingesetzt. Nach Ende des Zweiten Weltkrieges dokumentierten die Fotograf*innen die Zerstörungen ihrer Stadt. Und auch der Aufbau der DDR ist in Bildern festgehalten, die gleichzeitig vom Entstehen einer neuen Gesellschaft berichten.

Standort

Berlinische Galerie
Alte Jakobstraße 124–128
10696 Berlin
Tel +49 030-789 02-600
Fax +49 030-789 02-700
bg@berlinischegalerie.de

Zielgruppe
Jugendliche & Erwachsene
Gebühren
Die Teilnahme an der Führung ist im Museumseintritt enthalten.
Ohne Anmeldung (begrenzte Teilnehmer*innenzahl)

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