Kunstgespräch in DGS: Umbo. Fotograf

Sa 28.3.20, 14 – 15:30 Uhr

Ein Mann mit einer runden dunklen Sonnenbrille liegt auf dem Rücken und fotografiert sich selbst.
© Phyllis Umbehr/Galerie Kicken Berlin/VG Bild-Kunst, Bonn 2019

Im Dialog in Deutscher Gebärdensprache (DGS) über die Ausstellung "Umbo. Fotograf. Werke 1926–1956"

Ein Gespräch mit der Kunstvermittlerin Veronika Kranzpiller lädt zum gemeinsamen Austausch ausschließlich in Deutscher Gebärdensprache über die Werke des Künstlers Umbo (Otto Umbehr) ein.

Mit Ideenreichtum und Experimentierfreude prägte Umbo maßgeblich die Fotografie des Neuen Sehens. Er gilt als Erfinder des Bildes der Neuen Frau, des neuen Bildes der Straße und der fotografischen Reportage schlechthin. Sein Name steht auch für den jugendbewegten Aufbruch der Wandervögel aus der Wilhelminischen Ära ins frühe Bauhaus und für die beflügelte Medienmetropole Berlin. Umbo ist zugleich der an sich zweifelnde junge Künstler, der Dank der Impulse durch den Bauhauslehrer Johannes Itten und seinen Künstlerfreund Paul Citroen quasi über Nacht berühmt wurde, und doch ein immer Bohemien, ein ewig Suchender blieb.

Die Veranstaltung richtet sich vorrangig an taube und hörbeeinträchtigte Besucher*innen

Standort

Berlinische Galerie
Alte Jakobstraße 124–128
10969 Berlin
bg@berlinischegalerie.de

Zielgruppe
Menschen mit Behinderungen
Gebühren
Die Teilnahme ist im Museumseintritt enthalten.
In Kooperation mit dem Museumsdienst Berlin
Ohne Anmeldung

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