Artist Talk und Screening mit Mobile Kino: Liz Rosenfeld und Marc Siegel

Fr 13.8.21, 19:30 Uhr

Video Still
Liz Rosenfeld, Tremble, 2020, Still.
© Foto: Christa Holka

In englischer Sprache, im Rahmen von „Park Platz“

„All My (w)Holes and All My Folds of Cruising“: Die Bewegtbildarbeiten von Liz Rosenfeld und Marc Siegel beschäftigen sich mit Fragen des queeren Begehrens, der Politik des Passings und des Cruisings. Seit zwei Jahrzehnten lässt sich Rosenfeld von vergangenen oder gegenwärtigen Geschichten des Cruisings inspirieren und davon, was diese Erfahrungen mit Queerness verbindet. Unter anderem wird Rosenfelds erstes experimentelles Video gezeigt, das sie im Alter von 20 Jahren drehte. Im Anschluss gibt es ein Gespräch zwischen Liz Rosenfeld, Marc Siegel und dem Publikum.

Marc Siegel ist Kurator, Autor und Professor für Filmwissenschaft an der Johannes Gutenberg-Universität in Mainz. Seine Forschungsinteressen liegen vor allem im Bereich der Queer Studies und des Experimentalfilms. Sein Buch „A Gossip of Images“ erscheint demnächst bei Duke University Press.

Liz Rosenfeld (*1979 New York, USA) ist Filmemacher*in und Performer*in und arbeitet mit bewegten Bildern, Performance und Bildung. Liz Rosenfeld hat New Media und Bildende Kunst in der School of the Art Institute of Chicago sowie Performance Studies an der Tisch School of the Arts an der New York University studiert. Rosenfelds Arbeiten wurden u.a. gezeigt: Sophiensæle, Berlin; Hebbel am Ufer Theater Berlin; Mapa Teatro, Bogotá; Tate Modern; Hayward Gallery; Kunst Haus Dresden; Victoria & Albert Museum und The Hammer Museum. Sie war im Bildungsbereich von Institutionen tätig wie School of the Art Institute of Chicago, Royal Central School of Speech and Drama, Southbank University, Filmuniversität Babelsberg und Hochschule für Bildende Künste Dresden. Rosenfeld ist Teil des Berliner Filmproduktions-Kollektivs NowMomentNow und Gründungsmitglied der Lebensmittel-Performance-Gruppe Foodgasm. Liz Rosenfeld lebt in Berlin.

In der Ausstellung von „Park Platz“ ist die Arbeit „in which things are heaped together without any attempt at order or tidiness“ (2021) von Liz Rosenfeld zu sehen.

In englischer Sprache

Die Veranstaltung ist Teil von „Park Platz“, einem Projekt im Rahmen von „Draussenstadt“, ermöglicht durch das Land Berlin.

Bei schlechtem Wetter müssen die Programme leider ausfallen.

Standort

Park Platz, Berlinische Galerie
Alte Jakobstraße 124–128
10969 Berlin
bg@berlinischegalerie.de

Zielgruppe
Jugendliche & Erwachsene
Gebühren
Eintritt frei
Informationen zur Anmeldung finden Sie hier ab Ende Juli.