Iconic Berlin

Erneuter Aufstieg zur Kunstmetropole 1989 bis heute

Gemälde der Künstlerin Tatjana Doll aus dem Jahr 2014
Tatjana Doll, DUMMY_Dr Bruce Banner II, 2014
© VG Bild-Kunst, Bonn 2019
Abbildung einer Druckgrafik des Künstlers Olafur Eliasson
Olafur Eliasson, I can only see things when I move, 2004
© Olafur Eliasson

Provinziell und geteilt: Bis 1989 waren Ost- und West-Berlin von der internationalen Kunstszene weitgehend abgeschnitten. Erst mit dem Fall der Mauer und der deutschen Wiedervereinigung behauptete sich die Stadt erneut als Kunstmetropole. Brachen, Leerstand, günstige Mieten, die kreativen Freiräume, das Unfertige, Improvisierte – die Aufbruchsstimmung der 1990er Jahre zog viele junge Künstler*innen aus aller Welt an. Auch Galerien und Redaktionen von Zeitungen und Magazinen kamen in die Hauptstadt. Neue Kunstinstitutionen, Projekträume und Formate für zeitgenössische Kunst entstanden, so auch die berlin biennale, die zum ersten Mal 1998 mit großer internationaler Beteiligung stattfand. Die sich neu formierende Kunstszene und das schillernde Club-Leben begründeten den Mythos des jungen, kreativen, feiernden Berlin, der bis heute nachwirkt.

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