Grafik

Still und zart – laut und schrill

Paul Goesch, Ohne Titel, um 1920
Paul Goesch, Ohne Titel, um 1920
© Urheberrechte am Werk erloschen

Grafik wird gern als ein zurückhaltendes Medium bezeichnet. Das trifft aber bei weitem nicht auf alle Papierarbeiten in unserer Sammlung zu. Die radikal-absurden Fotomontagen von Hannah Höch lassen zum Beispiel tief in die Abgründe der Weimarer Republik blicken. Und heute arbeiten Grafiker*innen auch in riesigen Formaten. Unser größtes Werk auf Papier stammt von Nanne Meyer und ist über 10 Meter lang.

Rund 15.000 Blätter – Druckgrafiken und vor allem Zeichnungen – gehören zur grafischen Sammlung. Sie zeigen die ganze Vielfalt der Berliner Kunst vom ausgehenden 19. Jahrhundert bis heute. Wichtige Schwerpunkte sind Dada Berlin, die osteuropäische Avantgarde der 1920er Jahre und die Neue Sachlichkeit. Außerdem gibt es bedeutende Bestände zum späten Expressionismus ab 1914 und künstlerischen Neubeginn nach 1945, zur Neuen Figuration der 1960er Jahre und Ost-Berliner Kunst seit Mauerbau und Mauerfall sowie – last, but not least – zur zeitgenössischen Zeichnung.

Highlights in der Sammlung

Auswahl vertretener Künstler*innen

Werner
Heldt

1904 - 1954

George
Grosz

1893 - 1959

Paul
Goesch

1885 - 1940

Hans
Uhlmann

1900 - 1975

Jeanne
Mammen

1890 - 1976

Dorothy
Iannone

1933

Hannah
Höch

1889 - 1978

Gertrude
Sandmann

1893 - 1981

Kunstwerke in Sammlung Online entdecken

Zu Sammlung Online

Kontakt

Dr. Annelie Lütgens

Leitung Grafische Sammlung
Tel +49 030-789 02-863
luetgens@berlinischegalerie.de

Durch die Nutzung dieser Website stimmen Sie unserer Datenschutzerklärung zu.

OK