Louise Stomps

Natur Gestalten
Werke 1928–1988
15.10.21 – 17.1.22

Gerda Schimpf, Louise Stomps, 15.10.1948, © Gerda Schimpf Fotoarchiv, Foto: Anja Elisabeth Witte
Gerda Schimpf, Louise Stomps, 15.10.1948, © Gerda Schimpf Fotoarchiv, Foto: Anja Elisabeth Witte

DAS VERBORGENE MUSEUM zu Gast in der Berlinischen Galerie

Das menschliche Leid, die Erschütterung der Sinne und die schutzlose Kreatur sind zentrale Themen im Werk der Berliner Bildhauerin und Grafikerin Louise Stomps (1900–1988). Nach dem Besuch der Preußischen Akademie der Bildenden Künste zu Berlin und der Bildhauerklasse des Vereins der Berliner Künstlerinnen bei Milly Steger hatte sie ab 1930 ihr eigenes Atelier. Von den Arbeiten der 1930er Jahre sind infolge von Bombenangriffen auf das Atelier während des Zweiten Weltkriegs nur wenige erhalten. Im Herbst 1945 beteiligt sich Louise Stomps mit Werken unter anderem an der ersten Bildhauer*innen-Ausstellung der Galerie Rosen in Berlin. 1960 bezieht die Künstlerin eine alte Kumpfmühle in Bayern. Hier lässt sie sich von den Hölzern der Umgebung inspirieren, darunter Buche, Föhre oder Inn-Eiche. Holz wird zum Hauptakteur ihres Spätwerks, und Naturstoffe sind die wichtigsten Komponenten ihrer Arbeit. Stomps Auffassung von der Natur als Urquelle alles Lebendigen inspiriert sie formal zur organischen Abstraktion. In den 1970er Jahren entstehen drei bis vier Meter hohe Skulpturen wie »Eos«, »Pilger«, »Asket« oder »Gilgamesch«.

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