Emilija Škarnulytė verzichtet auf GASAG Kunstpreis 2022

Grund ist der russische Angriffskrieg in der Ukraine

Emilija Škarnulytė, Foto: © Monika-Penkute

Emilija Škarnulytė, Foto: © Monika-Penkute

Emilija Škarnulytė (*1987 Vilnius, Litauen) hat sich entschieden, den diesjährigen GASAG Kunstpreis nicht entgegen zu nehmen. Grund ist der russische Angriffskrieg in der Ukraine. Die Künstlerin will damit auf die Abhängigkeit Deutschlands von russischen Energielieferungen hinweisen.

Dazu der Direktor der Berlinischen Galerie, Dr. Thomas Köhler:
„Der GASAG Kunstpreis ist für Berlin, die Berlinische Galerie und natürlich für die ausgezeichneten Künstler*innen von hoher Wichtigkeit. Die Preisträgerin des Jahres 2022, Emilija Škarnulytė, ist gebürtige Litauerin. Vor dem Hintergrund der Geschichte ihres Heimatlandes und des Angriffskriegs Russlands auf die Ukraine habe ich für die Entscheidung der Künstlerin Verständnis, den Preis nicht anzunehmen. Als Zeichen des Respekts wird der für ihre Arbeit vorgesehene Ausstellungsraum
bei uns im Museum leer bleiben.“

Die GASAG als Preisstifterin respektiert die Entscheidung der Künstlerin und stellt das diesjährige Preisgeld der Berlinischen Galerie zur Förderung junger Künstler*innen zur Verfügung.

 

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