Digitales Programm zum
Gallery Weekend 2021

30. April bis 2. Mai 2021

Ausstellungsansicht Marc-Bauer. The Blow-Up Regime. GASAG Kunstpreis 2020, Berlinische Galerie, Foto: © Roman März
Ausstellungsansicht Marc-Bauer. The Blow-Up Regime. GASAG Kunstpreis 2020, Berlinische Galerie, Foto: © Roman März

Zum diesjährigen Gallery Weekend bietet die Berlinische Galerie eine Auswahl digitaler Angebote aus dem aktuellen Programm. Auf der Website des Gallery Weekend finden Sie eine Übersicht der teilnehmenden Galerien, Informationen und Onlinebeiträge zu allen Ausstellungen sowie ein Live-Tour-Programm.

Marc Bauer
The Blow-Up Regime

Marc Bauer bearbeitet mit dem Medium der Zeichnung Themen wie Migration, Identität und Gender, Kritik an den neuen Medien oder die Verbindung von Religion und Gewalt. Für die Ausstellung „The Blow-Up Regime“ beschäftigte sich Marc Bauer mit der Geschichte des Internets von den ersten Computern bis heute. Der Künstler skizziert das Porträt einer Gesellschaft, die sich durch die Digitalisierung und den beschleunigten technischen Fortschritt im Umbruch befindet.

Onlinepräsentation zur Ausstellung

Für „The Blow-Up Regime“ hat Marc Bauer mit Partner*innen aus verschiedenen Disziplinen zusammen gearbeitet: mit dem Musiker Thomas Kuratli (Pyrit), der den Sound in der Ausstellung komponiert hat, oder mit der deutsch-schweizerischen Schriftstellerin Sibylle Berg. 

Zur Ausstellung hat der Künstler eine Onlinepräsentation mit Ausstellungsansichten, Videosequenzen, dem Soundtrack und digitalen Kunstwerken kreiert, die Sie online entdecken können!

zur Onlinepräsentation

Trailer

Für seine Ausstellung in der Berlinischen Galerie hat Marc Bauer großflächige Wandzeichnungen angefertigt. Der Trailer zeigt den Künstler und seinen Assistenten bei der Arbeit und gibt einen Einblick in den Entstehungsprozess. Außerdem spricht Marc Bauer über die konzeptuellen Hintergünde der Ausstellung.  

Anything Goes?
Berliner Architekturen
der 1980er Jahre

In Berlin gibt es eine einzigartige Dichte von bemerkenswerten Bauten aus den 1980er Jahren, deren Bedeutung es nach mehr als 30 Jahren zu überprüfen gilt. Ihre vielfältige und bunte Architektursprache stellte bisherige Vorstellungen einer modernen Lebenswelt in Frage. Die Ausstellung untersucht erstmalig, was und wer die für Ost- und West-Berlin im letzten Jahrzehnt vor dem Mauerfall entwickelten Bauten und Visionen prägte.

Raus in die Stadt!

Die Audiowalk-App zur Ausstellung „Anything Goes?“ erzählt Geschichten hinter den Bauten an ihren originalen Standorten in der Stadt. Drei Routen führen zu bedeutenden Gebäuden und Schauplätzen der Internationalen Bauausstellung Berlin 1987 (IBA 87) in Kreuzberg und zu den postmodernen Bauten in West- und Ost-Berlin entlang der Friedrichstraße.

Zu den Audiowalks

Auf dem Weg noch Kunst sehen!


Entlang der drei Routen kommen Sie auch an vielen Galerien vorbei! Werfen Sie einen Blick durch's Schaufenster oder buchen Sie vorab einen Besuchstermin. Mehr Informationen zu Ihrem Galeriebesuch finden Sie auf der Website des Gallery Weekend.

Galerien entlang der Route 1: ChertLüdde (Ritterstraße 2a) und Konrad Fischer Galerie (Grünstraße 12)

... Route 2: Kraupa-Tuskany Zeidler und Galerie Barbara Weiss (Kohlfurter Straße 41/43)

... Route 3: KOW (Lindenstraße 35), Galerie Nordenhake (Lindenstraße 34), Alexander Levy (Rudi-Dutschke-Straße 26), Buchmann Galerie (Charlottenstraße 13), Galerie Thomas Schulte (Charlottenstraße 24), Carlier | Gebauer (Markgrafenstraße 67) und Barbara Thumm (Markgrafenstraße 68). 

 

Revisited. Zu Besuch in Berliner Wohnhäusern der 80er Jahre

Im Rahmen der Ausstellung lädt das Architekt*innen- und Künstler*innen-Kollektiv Guerilla Architects dazu ein, Berliner Architekturen aus den 1980er Jahren neu zu entdecken. Dafür hat die Gruppe heutige Bewohner*innen besucht und mit ihnen Interviews geführt.

Audio- und Fotoaufnahmen von den Besuchen der gewähren Einblicke in persönliche Wohnräume und Erfahrungen. Die Berichte über Veränderungen, Qualitäten und Schwachstellen der Gebäude werden in Dialog zu den ursprünglichen Planungsabsichten gestellt. Wie lebt es sich heute in den Architekturen, die vor vier Jahrzehnten konzipiert wurden? Erfahren Sie mehr in der Onlinepräsentation des Projekts!

zum Projekt

Videokunst online

In unserem virtuellen Videoraum zeigen wir Arbeiten von Elise Florenty & Marcel Türkowsky, Gernot Wieland sowie Monira Al Qadiri, die ausgehend vom Privaten wie beiläufig den Zustand einer Gesellschaft skizzieren. Ob Kindheitserinnerungen oder Material aus einem privaten Archiv: Das kritische Potenzial von Nähe wird genutzt, um bestehende Ordnungen zu hinterfragen und bekannte Narrative zu unterlaufen.

Elise Florenty &
Marcel Türkowsky

Conversation with a Cactus, 2017

Monira
Al Qadiri

The Craft, 2017

Gernot Wieland

Thievery and Songs, 2016

Out and About
Queere Sichtbarkeiten in der Sammlung

Eine Vielzahl von Objekten in der Sammlung der Berlinischen Galerie weisen direkte oder indirekte Verbindungen zu queeren Themen auf: sei es, weil die Künstler*innen Teil der Szene sind/waren oder in ihrer Kunst Geschlechtsidentitäten und sexuelle Orientierung verhandelt werden.

In dem Onlineprojekt „Out and About“ der Volontär*innen der Berlinischen Galerie werden Fotografien, Gemälde, Arbeiten auf Papier und Filme auf ihre queeren Lesbarkeiten untersucht. Um diverse Stimmen zu Wort kommen zu lassen, wurden externe Autor*innen dazu eingeladen, sich mit ausgewählten Objekten auseinanderzusetzen. Lernt Werke von u.a. Otto Dix, Rainer Fetting, Nan Goldin, Hannah Höch und Herbert Tobias neu kennen!

zum Projekt

Programm des Gallery Weekend 2021

Interviews, Trailer, Ausstellungsimpressionen und Live-Touren durch die teilnehmenden Galerien finden Sie auf der Website des Gallery Weekend!

zum Programm

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