Standortwechsel

Standortwechsel_Berlische Galerie, Foto: Pascal Rohè
© Pascal Rohè

„Standortwechsel“ ist ein Residenzprogramm für Berliner Künstler*innen oder Kollektive, die selbst von Ausschlüssen betroffen sind oder mit benachteiligten Gruppen kooperieren. Die Berlinische Galerie und Jugend im Museum laden sie ein, gemeinsam über ein Jahr hinweg im Museum zu arbeiten und ihre Perspektiven einzubringen.

Die öffentliche Kunstaktion hat die Absicht, neue Stimmen im Ausstellungsraum zu versammeln und Menschen ins Gespräch zu bringen. Standortwechsel ist ein solidarischer Raum, in dem es um die Frage geht, wie wir im Kunstmuseum gesellschaftliche Inklusion leben können.

Gefördert durch die Schering Stiftung

Besuch der Dauerausstellung im Januar 2020 der Teilnehmerinnen des Filmtreffs von Mpower, Foto: Nossa Schäfer

Standortwechsel 2020

2020 residiert der offene Mädchen Filmtreff von Mpower e.V. in der Berlinischen Galerie. Jeden Freitagnachmittag treffen sich ab 16:30 Uhr Mädchen ab 12 Jahren, um gemeinsam Filme zu konzipieren und umzusetzen.
Angeregt durch die Sammlung und Ausstellungen in der Berlinischen Galerie und unterstützt durch Künstlerinnen und Kunstvermittlerinnen werden unterschiedliche Filmtechniken erlernt und ausprobiert. Die Treffen verstehen sich als ein Raum für solidarisches Handeln, der unterschiedliche Themen befragt wie Kunst und Medien, das Potential von Museen als Orte gesellschaftlichen Zusammenhalts, Frauenbilder und Frauenrechte. Das Programm ist offen für Mädchen mit und ohne filmerische Grundkenntnisse.

Mpower ist ein Verein zur Bildungs- und Partizipationsförderung von Mädchen und jungen Frauen mit Flucht- und Migrationserfahrung(en). Im kulturellen- und Medienbildungsbereich beschäftigen sie sich mit Themen wie Kunst und Medien, Identitätsfragen, Feminismus sowie Gesellschaft und politischer Bildung. Zentraler Teil ist der Mädchen Filmtreff, der 2020 in Kooperation mit der Berlinischen Galerie stattfindet.

Konzeption und Leitung: Mervete Bobaj (Mpower), Nossa Schäfer (Mpower) und Barbara Antal (Atelier Bunter Jakob)

Eine Kooperation der Berlinischen Galerie mit Jugend im Museum e.V. und Mpower e.V.

Den nächsten Termin finden Sie in unserem Kalender.

Berlinische Galerie, Die Kunstwerkstatt der Lebenshilfe arbeitet in der Berlinischen Galerie
Die Kunstwerkstatt der Lebenshilfe arbeitet in der Berlinischen Galerie, Standortwechsel 2019

Standortwechsel 2019

Im Jahr 2019 hat sich die Kunstwerkstatt Kreuzberg der Lebenshilfe einmal pro Woche, jeden Donnerstag von 16-19 Uhr, im Atelier Bunter Jakob getroffen, um gemeinsam Kunst zu machen. Die Treffen waren offen für alle ab 14 Jahre, die Interesse haben, von moderner und zeitgenössischer Kunst aus eigene Fragen zu stellen, Ideen zu entwickeln und künstlerische Medien auszuprobieren. Über das Jahr hinweg haben sich sehr individuelle Beziehungen der einzelnen Personen zum Museum aufgebaut. Auch für die Mitarbeiter*innen der Berlinischen Galerie wurde es immer selbstverständlicher, dass regelmäßig und selbstständig eine Gruppe von Menschen im Haus unterwegs war, die gemeinhin als „behindert“ gelten.

Aus den Treffen heraus ist eine mit den Teilnehmer*innen kuratierte Ausstellung entstanden, die am 5.9.2019 in 207 m². Raum für Aktion und Kooperation eröffnet wurde.

Die Künstler*innen der Kunstwerkstatt Kreuzberg kooperieren bereits seit 2017 mit der Berlinischen Galerie. Die Gruppe ist auch weiterhin fas jede Woche im Museum unterwegs.

Konzeption und Leitung: David Permantier (Leiter Kunstwerkstatt Kreuzberg) und Hannes Tahir, Beate Gorges (Künstlerische Leiterin, Atelier Bunter Jakob), Barbara Antal (Künstlerin, Atelier Bunter Jakob)
Künstler*innen der Kunstwerkstatt: Angelika Bartel, Sarah al Darwich, Heidi Fassott, Wolfgang Fassott, Mario Herschel, Christina Heske, Renate Karler, Dieter Körner, Harald Krainer, Lutz Marx, Herbert Meyer, Veronika Patzuda, Benjamin Titze, Ralph Westerberg, Hilde Wittur

Eine Kooperation der Berlinischen Galerie mit Jugend im Museum und der Kunstwerkstatt Kreuzberg der Lebenshilfe gGmbH.

Gefördert durch die Schering Stiftung

Weitere Bildungsprojekte

Ich:Du

Zwei Wochen lang lud eine partizipative Station im Ausstellungsraum zur Reflexion über Selbst- und Fremdwahrnehmung ein.

Fröbel, Dix und die Schematheorie

Mit einem Materialset bestehend aus Holzstäben, Seilen und Stoffformen erkunden die Kinder im Alter von drei bis fünf Jahren spielend den Museumsraum.

Vernetzte Nachbarschaft

Künstlerische Projekte  von Kindern und ihren Familien, die in der Gemeinschaftsunterkunft Stallschreiberstraße leben.
Gefördert durch: Berlin Mondiale

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