Standortwechsel

Standortwechsel_Berlische Galerie, Foto: Pascal Rohè
© Pascal Rohè

Im Programm "Standortwechsel" laden die Berlinische Galerie und Jugend im Museum eine*n Künstler*in oder ein Kollektiv ein, die schon länger engagiert mit Gruppen Kunst machen, einmal wöchentlich im Museum zu residieren. Über ein Jahr erhalten sie die Möglichkeit, in den Ausstellungen und im Atelier der Berlinischen Galerie gemeinschaftlich produktiv zu werden.

Zum Auftakt des Projekts trifft sich die Kunstwerkstatt Kreuzberg der Lebenshilfe jeden Donnerstag von 16-19 Uhr im Atelier. Die Treffen sind offen für alle ab 14 Jahren, die Interesse haben, von moderner und zeitgenössischer Kunst aus eigene Fragen zu stellen, Ideen zu entwickeln und künstlerische Medien auszuprobieren. Im Rahmen des Projektverlaufs wird eine künstlerische Intervention im Museum entwickelt. Die öffentliche Kunstaktion hat die Absicht, neue Stimmen im Ausstellungsraum zu versammeln und Menschen ins Gespräch zu bringen. "Standortwechsel" ist ein solidarischer Raum, den die Frage interessiert, wie wir im Kunstmuseum gesellschaftliche Inklusion leben können.
"Standortwechsel 2019" ist ein offener Treffpunkt für Menschen mit unterschiedlichen Hintergründen, Herkünften und Behinderungen. Die Künstler*innen der Kunstwerkstatt Kreuzberg kooperieren bereits seit 2017 mit der Berlinischen Galerie.
Konzeption und Leitung: David Permantier (Leiter Kunstwerkstatt Kreuzberg) und Hannes Tahir, Beate Gorges (Künstlerische Leiterin, Atelier Bunter Jakob)
Künstler*innen der Kunstwerkstatt: Hilde Wittur, Lutz Marx, Harald Krainer, Wolfgang Fassott, Herbert Meyer, Angelika Bartel, Veronika Patzuda, Heidi Fassott, Ralph Westerberg, Benjamin Titze

Eine Kooperation der Berlinischen Galerie mit Jugend im Museum und der Kunstwerkstatt Kreuzberg der Lebenshilfe gGmbH. Gefördert durch die Schering Stiftung.

Weitere Bildungsprojekte

Ich:Du

Zwei Wochen lang lud eine partizipative Station im Ausstellungsraum zur Reflexion über Selbst- und Fremdwahrnehmung ein.

Fröbel, Dix und die Schematheorie

Mit einem Materialset bestehend aus Holzstäben, Seilen und Stoffformen erkunden die Kinder im Alter von drei bis fünf Jahren spielend den Museumsraum.

Vernetzte Nachbarschaft

Künstlerische Projekte  von Kindern und ihren Familien, die in der Gemeinschaftsunterkunft Stallschreiberstraße leben.
Gefördert durch: Berlin Mondiale

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