Jugendgremium

Das Schattenmuseum und sideviews e.V. in der Berlinischen Galerie

Eine Gruppe Schüler*innen zwischen 10 und 19 Jahren beschäftigt sich damit, wie Museen für Jugendliche interessanter werden können.

Performative Podiumsdiskussion "Where Is Planet B?" mit realities:united und Kuratorin Ruth Noack

Seit 2018 kooperiert die Berlinische Galerie mit dem Jugendgremium Schattenmuseum. Es besteht aus 15 Kindern und Jugendlichen im Alter von 10 bis 19 Jahren und gründete sich 2018 nach einer Reihe von Schulprojekten mit sideviews e.V. und dem Jüdischen Museum Berlin. Seit 2018 bringt das Team seine Erfahrungen in die Berlinische Galerie ein. Die Jugendlichen möchten Museen bezüglich ihrer Jugendfreundlichkeit beraten und arbeiten dazu mit künstlerischen Formaten. Sie treffen sich wöchentlich und in den Ferien zu Workshops, um zu forschen und eigene Projekte zu entwickeln entlang der Museumsinhalte.

In der Berlinischen Galerie entstand bereits die performative Podiumsdiskussion „Where is Planet B?“ mit den Künstler*innen von realities:united und der Kuratorin Ruth Noack. Sie wurde vom Jugendgremium entwickelt und angeleitet. In der weiteren Zusammenarbeit wird die Verbindung zwischen Museum und Stadtraum in den Blick genommen und mit künstlerischen Forschungsansätzen untersucht: Das städtische Umfeld, seine Diversität und die Menschen, die sich dort aufhalten werden dabei zum interaktiven Experimentierfeld.

Am 7. Dezember wird „Hey Siri! Was ist ein Kurator?“ – eine künstlerische Versuchsanordnung von 50 Kindern und Jugendlichen in Kooperation mit den Künstler*innen von sideviews – im 207m². Raum für Aktion & Kooperation eröffnet.
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Die Arbeiten werden von den Jugendlichen fortlaufend dokumentiert auf www.schattenmuseum.de.

sideviews e.V. erfindet Settings, die auf Grundlage kreativer Forschung entstehen. Sie verstehen ihre Arbeit als ein Feld, in dem soziale und politische Fragestellungen auf künstlerische Ausdrucksweisen wie Theater, Musik, Literatur, Tanz, Design, Kunst oder Architektur treffen. In den Projekten geht es darum, eine jeweils eigene Methode zu etablieren, um neue Formen der sozialen Interaktion innerhalb unterschiedlicher Gemeinschaften aufzubauen. Die Künstler*innen von sideviews e.V. kommen aus unterschiedlichen Feldern und arbeiten mit den Beteiligten im Sinne einer Kollaboration zusammen. Weitere Informationen finden Sie unter www.sideviews.net.

Das Projekt wird gefördert durch

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