Marc Bauer

GASAG Kunstpreis 2020

September 2020 bis April 2021
Marc Bauer (* 1975 in Genf, Schweiz) erhält den GASAG Kunstpreis 2020. Mit dem Medium der Zeichnung bearbeitet er Themen wie Migration, Identität und Gender, Kritik an den neuen Medien oder die Verbindung von Religion und Gewalt.

Porträt des Künstlers vor seiner Arbeit: White Violence: an Index of Torture, 2019, Wandzeichnung in der Chapelle Saint Tréphine, Frankreich, Foto: Studio Marc Bauer
Porträt des Künstlers vor seiner Arbeit: White Violence: an Index of Torture, 2019, Wandzeichnung in der Chapelle Saint Tréphine, Frankreich

Auf der Basis intensiver Recherchen entwickelt der Künstler raumgreifende Installationen aus intimen Papierarbeiten, Wandzeichnungen, Animationen und Sound. So entsteht eine suggestive Dramaturgie aus historischen Ereignissen und Fiktionen, die für unterschiedliche Interpretationen offen bleibt. Für die Ausstellung in der Berlinischen Galerie plant Marc Bauer eine breit angelegte Untersuchung zur Geschichte des Internets und zu den Auswirkungen auf Gesellschaft und Individuum.

Der GASAG Kunstpreis ist ein Nachwuchspreis für Künstler*innen, die in Berlin leben und an Schnittstellen von Kunst, Technik und Wissenschaft arbeiten. Die Ausstellung wird im Rahmen der Berlin Art Week eröffnet. Bisherige Preisträger*innen waren Susanne Kriemann (2010), Tue Greenfort (2012), Nik Nowak (2014), Andreas Greiner (2016) und Julian Charrière (2018).

Die Jury des GASAG Kunstpreises 2020

Julian Charrière (GASAG-Kunstpreisträger 2018), Andreas Fiedler (KINDL – Zentrum für zeitgenössische Kunst), Dr. Stefanie Heckmann (Berlinische Galerie), Dr. Thomas Köhler (Berlinische Galerie), Christina Landbrecht (Schering Stiftung), Birgit Rieger (Tagesspiegel), Dr. Julia Wallner (Georg Kolbe Museum), Beisitz: Birgit Jammes (GASAG)

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