Projekttag: „Wieviel 'wir' steckt in der Kunst?“

Projekttag zur Ausstellung „Magyar Modern“ für Schulklassen (Klasse 2 – 13)

Mann steht neben einem Tisch, im Hintergrund großes Fenster mit Blick auf Häuser

Lajos Tihanyi, Großes Interieur mit Selbstbildnis – Mann am Fenster, Detail, 1922

© Urheberrechte am Werk erloschen, Foto: Museum der Bildenden Künste - Ungarische Nationalgalerie, 2022

Projekttag: "Wieviel 'wir' steckt in der Kunst?"
Mit Farben und Formen experimentieren und dabei über gemeinschaftliches Handeln nachdenken.

Die ungarischen Konstruktivist*innen wollten die Menschen durch ihre Kunst an ihre eigene schöpferische Kraft erinnern und zur Mitgestaltung der Gesellschaft aktivieren. Als in den 1920er Jahren zahlreiche ungarische Künstler*innen ihre Heimat verlassen mussten, brachten sie neue Ideen mit nach Berlin. Die interdisziplinäre Ausstellung „Magyar Modern. Ungarische Kunst in Berlin 1910–1933“  gibt uns Gelegenheit, Werke der ungarischen Moderne kennenzulernen und über die heutigen Zusammenhänge von Kunst und gesellschaftlichem Wandel nachzudenken. Ausgehend von den „Bildarchitekturen“ des berühmten ungarischen Künstlers Lajos Kassák experimentieren wir mit geometrischen Formen und kollektiven Prozessen. Wir arbeiten in Gruppen, generieren Themen, die uns interessieren und entwickeln gemeinsam eine Collage.

Für Schüler*innen ab 2. Klasse
Dauer: 180 Minuten
Kosten: kostenfreies Kontingent (danach 6 Euro pro Schüler*in)
Anmeldung: Jugend im Museum e.V., schule@jugend-im-museum.de